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Fußball-Regionalliga : FSV Frankfurt als Favoritenschreck

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Kann bisher mit den Großen der Liga mithalten: Spitzenreiter FSV Frankfurt Bild: Picture-Alliance

Der FSV Frankfurt legt in der Regionalliga an spielerischer Reife zu. Das Team von Trainer Thomas Brendel steht für attraktiven und strukturierten Fußball. Das Spitzenspiel gegen Steinbach Haiger verspricht, „richtungsweisend“ zu werden.

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          Gewönne Spitzenreiter FSV Frankfurt an diesem Samstag (14 Uhr) das Spitzenspiel gegen den Zweiten Steinbach Haiger, hätten die Bornheimer sechs Punkte Vorsprung in der Fußball-Regionalliga Südwest. Von einem „Sechs-Punkte-Spiel“ am Bornheimer Hang will Michael Görner dennoch nicht sprechen. „Das Spiel ist für uns ein Stück weit richtungsweisend, ob wir mit den Großen mithalten können“, sagte der FSV-Präsident am Freitag nur.

          Zu den Großen der Spielklasse zählt er Steinbach Haiger, den SC Freiburg II oder Elversberg. Und aus deren Sicht sind die Frankfurter im Kreis der Topteams ein Fremdkörper, weil niemand mit diesem Erfolg des FSV gerechnet hatte. Kein Regionalliga-Trainer erklärte die Bornheimer vor der Saison zum Meisterschaftskandidaten. Der finanzstarke Klub Steinbach Haiger hingegen wurde von der Mehrheit der Coaches zum großen Aufstiegsanwärter erkoren.

          Aufstiegsreif

          Aufstiegsreif sind aktuell jedoch die Frankfurter, weil sie nach dem Re-Start der Liga im Dezember sportlich die größte Konstanz an den Tag gelegt haben. Sechs ihrer sieben Spiele konnten sie für sich entscheiden. Im vierten Jahr ihrer Zugehörigkeit zur Regionalliga legte die Mannschaft enorm an spielerischer Reife zu. Heute steht sie für attraktiven und strukturierten Fußball. Mit Arif Güclü (10 Saisontore) und Muhamed Alawie (9) stellt Frankfurt das erfolgreichste Sturmduo der Liga.

          Steinbachs Trainer Adrian Alipour ordnet den FSV als „technisch“ sehr starke Mannschaft mit einer „guten Mischung“ ein. „Wir wissen um unsere Stärken und gehen optimistisch und mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in das Spiel“, sagt Görner, der ein Duell „auf Augenhöhe“ erwartet. Trainer Thomas Brendel sieht den größeren Druck auf Seiten von Steinbach Haiger. „Sie dürfen nicht verlieren.“

          Sein Ziel und das der FSV-Spieler ist es, möglichst lange zum illustren Kreis der Spitzenmannschaften zu zählen, um sich bis zum Ende die Chance auf den Aufstieg zu erhalten. Dieses Vorhaben verfolgen auch die Offenbacher Kickers. Momentan liegt der OFC, der an diesem Samstag (14 Uhr) bei Mainz 05 II antritt, aber nur auf Rang sechs – mit acht Punkten Rückstand auf den Überraschungsspitzenreiter FSV Frankfurt.

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