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Siegesserie in Bundesliga : Mainz 05 ist jetzt auch auswärts erfolgreich

  • -Aktualisiert am

Silvan Widmer ist die Freude über den Mainzer Erfolg anzusehen. Bild: dpa

In der vergangenen Saison war Mainz 05 noch zweitschlechteste Auswärtsmannschaft. In dieser Saison gewinnt der FSV in der Fremde in Serie. Doch in Mönchengladbach hätte es auch anders laufen können.

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          Viermal in fremden Stadien angetreten, zwölf Punkte geholt: Der FSV Mainz 05, in der vorigen Spielzeit die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft der Fußballbundesliga, verblüfft die Statistiker. „Das war unser vierter Auswärtssieg am Stück“, fasste Sportdirektor Martin Schmidt nach dem 1:0-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach die saisonübergreifende Bilanz zusammen. Am Samstag spielt seine Mannschaft gegen die TSG Hoffenheim – auswärts.

          Bundesliga

          Torschütze im Borussiapark war Linksverteidiger Aarón mit seinem Freistoß aus 20 Metern in den linken oberen Winkel. Trainer Bo Svensson hob nach der Partie jedoch einen anderen Akteur hervor: Dominik Kohr war nach etwas mehr als einer halben Stunde bei einem Gladbacher Konter im Vollsprint zurückgeeilt und hatte dem einschussbereiten Florian Neuhaus den Ball vom Fuß gegrätscht.

          Unstrittige Notbremse

          „So etwas ist manchmal wichtiger als ein Tor, weil es symbolisch für das stand, was wir vorhatten“, sagte Svensson. Sie wollten wieder das „Mainzer Gesicht zeigen, das uns vorige Saison ausgezeichnet hat, das wir in den vergangenen Spielen aber nicht richtig gezeigt haben“, sagte Karim Onisiwo. Sie beeindruckten die Gladbacher sichtlich mit ihrem hohen Pressing. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und waren auch die bessere Mannschaft“, sagte Svensson, monierte aber, dass der guten Spielanlage nicht mehr Torchancen, geschweige denn Tore folgten.

          Nicht zufrieden waren die Gäste mit ihrem Auftreten nach dem 1:0 und der vorangegangenen Roten Karte gegen den Gladbacher Ko Itakura in der 55. Minute. Dessen Notbremse gegen Onisiwo war unstrittig, auch wenn der Mainzer Stürmer sagte: „Ich hätte vielleicht durchlaufen können, aber ich habe gesehen, dass er hinter mir kommt und das Foul dankend angenommen.“

          Mit ihrer Überzahl wussten die 05er nichts anzufangen. Statt ein zweites Tor nachzulegen, mussten sie froh sein, dass die Gladbacher nicht den Ausgleich machten. „Wir sind schläfriger geworden und haben ein paar Chancen zugelassen. Das darf nicht passieren“, räumte Onisiwo ein, Schmidt nannte das Verhalten mit Ball „zu schlampig“. Gut, wenn man so etwas nach dem vierten Auswärtssieg hintereinander sagen kann.

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