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Fußball-Regionalliga : FSV und Kickers jagen Punkte ohne Zuschauer

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Beim Heimspiel des FSV Frankfurt sind keine Zuschauer erlaubt. Bild: Lucas Bäuml

Sportlich läuft es für den FSV Frankfurt und die Kickers aus Offenbach in der Regionalliga ganz gut. Nun steht ein Wochenspieltag auf dem Programm. Zuschauer dürfen dabei nicht kommen.

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          Ohne die Corona-Pandemie hätte sich der Bornheimer Vereinspräsident Michael Görner „gut vorstellen können“, dass zum Spiel des FSV an diesem Dienstag (19 Uhr) gegen Elversberg „1800 Zuschauer“ kämen. So aber wird das Spitzenspiel in der Fußball-Regionalliga Südwest, in dem der Dritte Frankfurt auf den Fünften aus dem Saarland trifft, ohne Publikum stattfinden. Den Wunsch von Görner, wenigstens 250 Zuschauer zuzulassen, lehnte das Frankfurter Gesundheitsamt am Montag endgültig ab.

          „Das ist total ärgerlich und einfach nur schade“, sagte FSV-Trainer Thomas Brendel. Ausgerechnet in der Phase, in der die Bornheimer nach langer Zeit sportlich wieder auf dem Höhenflug sind, bleibt es ihnen verwehrt, ihr Zuschaueraufkommen zu steigern. Schon in normalen Zeiten muss der FSV, der aktuell punktgleich mit dem Zweiten SC Freiburg II ist, um jeden Besucher im Stadion kämpfen. „Natürlich ist das für uns unglücklich.“ Die erfolgreiche und attraktive Spielweise der Mannschaft hätte „mehr Zuschauer verdient“, sagte Görner.

          Auch die Offenbacher Kickers können am Dienstag (19 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Gießen nicht auf die Unterstützung ihrer zahlreichen Anhängerschaft zählen. „Das ist sehr bitter für die Zuschauer und für uns. Wir leben von unserem Heimbonus“, sagte Trainer Angelo Barletta am Montag. Nach dem 0:1 in Ulm stehen die Kickers als Aufstiegsanwärter unter Zugzwang.

          Als Tabellensechster beträgt ihr Rückstand auf den Spitzenreiter Steinbach Haiger bereits sieben Punkte. Würde der OFC sein Nachholspiel bei der TSG Balingen gewinnen, das für den 24. November (14 Uhr) angesetzt ist, wären es „nur“ vier. Aufgrund des „blöden und ärgerlichen“ Misserfolgs in Ulm hätten die Offenbacher „etwas gutzumachen“, sagte Barletta.

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