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0:0 gegen Hoffenheim : Eintracht-Frauen bestehen Härtetest

  • -Aktualisiert am

Drei Spiele, sieben Punkte: Die Eintracht-Frauen sind zufrieden. Bild: Picture-Alliance

Die Frauenmannschaft der Eintracht kann sich eigentlich über einen gelungenen Bundesligastart freuen. Dennoch wäre im Unentschieden gegen Hoffenheim mehr drin gewesen.

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          Drei Spiele, sieben Punkte – „ein Start, der sich sehen lassen kann“, sagte Niko Arnautis. Der Cheftrainer der Bundesliga-Frauen der Frankfurter Eintracht freute sich grundsätzlich über die erste Zwischenbilanz des hessischen Jahrgangs 2020/21. Darüber hinaus hinterließ das torlose Remis gegen die TSG Hoffenheim am Sonntagnachmittag bei Arnautis und seinen Spielerinnen auch das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre. Das Match im Stadion am Brentanobad gegen den Vorjahresdritten galt nach zwei leichteren Aufgaben zum Start als echter Gradmesser für das Eintracht-Team.

          Mit dem zwar unentschiedenen Ergebnis, aber mit dem guten Eindruck, dass die Hessinnen diesem Gegner in dem intensiven Schlagabtausch nicht nur gewachsen sind, sondern sogar leicht voraus schienen. Kapitänin Tanja Pawollek wirkte indes arg selbstbewusst, als sie sagte: „Wir waren 90 Minuten die klar bessere Mannschaft und hatten einige schöne Spielzüge.“

          Bessere Torgelegenheiten für Frankfurt

          Zwar hatten die Frankfurterinnen in Summe die besseren Torgelegenheiten, doch die Hoffenheimerinnen waren auch einige Male einem Torerfolg nahe. Trainer Arnautis sagte: „Wir sind nicht total zufrieden mit dem Punkt, weil wir alle wussten, dass ein 1:0-Sieg drin war.“ Besonders Géraldine Reuteler hätte sich zur Frankfurter Spielerin des Tages aufschwingen können, vielleicht sogar müssen.

          Gleich drei aussichtsreiche Gelegenheiten boten sich der Schweizer Nationalspielerin. Kurz vor der Pause (45.) wirkte sie überrascht, als ihr der Ball im Fünfmeterraum vor die Füße tropfte, auch kurz nach Wiederbeginn bekam sie den Ball im Fünfmeterraum nicht unter Kontrolle. Die klarste Möglichkeit nach einem sehenswerten Angriff bot sich Géraldine Reuteler in der 86. Minute, als die eingewechselte Lara Prasnikar einen gut getimeten Ball vor das Tor brachte. Doch Géraldine Reutelers Schuss aus der Nahdistanz konnte die TSG-Torhüterin reflexhaft noch ablenken.

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