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Frankfurt gegen Meppen : Neue Ansprüche bei den Eintracht-Frauen

  • -Aktualisiert am

Mit Leidenschaft und Kraft: Den Eintracht Frauen haben eine neue Haltung entwickelt. Bild: dpa

Die Fusion mit der Eintracht stärkt das Selbstbewusstsein der Frankfurter Frauenmannschaft. Im Spiel gegen Aufsteiger Meppen soll der nächste Sieg her. Doch der Gegner hat sich bisher ordentlich geschlagen.

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          Vorwärts gerichtet, nimmermüde, leidenschaftlich – so will Cheftrainer Niko Arnautis seine Mannschaft spielen sehen. In jedem einzelnen Match in der Frauenfußball-Bundesliga. In den vergangenen Jahren erwuchs die Stärke der jungen FFC-Mannschaft auch aus einer Art Außenseiterrolle: Es gab wenig zu verlieren. Misserfolge konnten auf die Unerfahrenheit und den finanziellen Wettbewerbsnachteil mit manchem Gegner geschoben werden, Siege als Frucht der Weiterentwicklung verbucht werden. Das hat sich seit diesem Sommer gewandelt.

          Die Fusion mit der Frankfurter Eintracht und das Auftreten als Frankfurter Eintracht mit einer personell verstärkten Mannschaft haben auch eine neue Haltung hervorgebracht. Aus dieser resultiert, dass die Hessinnen mit dem klaren Anspruch ins Emsland reisen, an diesem Sonntag (14.00 Uhr) dort den Aufsteiger SV Meppen zu besiegen. „Meppen ist ein ernstzunehmender Gegner. Wir wollen aber auf unser Spiel schauen. Ich erwarte von den Mädels, ihre starken Leistungen zum Saisonstart zu bestätigen“, sagte Arnautis.

          Mit sieben Punkten aus drei Spielen haben die Eintracht-Frauen einen guten, angesichts des Auftaktprogramms aber auch erwartbaren Saisonstart hingelegt. In Meppen wird sich nun zeigen, welchen Umgang das Team mit der klaren Favoritenrolle findet, die es in dieser Spielzeit noch häufig haben wird. Die als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelten Emsländerinnen haben sich zu Saisonbeginn mit zwei Unentschieden in der Bundesliga akklimatisiert und am vergangenen Wochenende bei Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg nur 0:2 geschlagen geben müssen.

          Verzichten muss die Eintracht auf Stammkraft Laura Feiersinger, die seit Monaten an Verletzungen laboriert. Auch der Einsatz von Virginia Kirchberger und Shekiera Martinez ist fraglich. Die Auslosung im DFB-Pokal ergab am Donnerstagnachmittag, dass die Eintracht in der zweiten Hauptrunde beim Karlsruher SC antreten muss. Das Duell beim badischen Regionalligaklub steigt am 31. Oktober oder 1. November. Nach 217 Tagen Pause beginnt an diesem Wochenende bei den Frauen auch wieder der Zweitligabetrieb. Die zweite SGE-Mannschaft von Trainerin Kim Kulig startet an diesem Sonntag gegen die TSG Hoffenheim II.

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