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Basketball-Bundesliga : Skyliners und der Endspurt ohne Glück

Frankfurt verlor in Würzburg am Ende knapp. Bild: Picture-Alliance

Es war wieder ein Spiel, in dem die Skyliners erst spät in Schwung kamen – zu spät diesmal. Die Frankfurter verloren in Würzburg. Die Bedingungen waren nach der kurzfristigen Trennung von Anthony Hickey erschwert.

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          Es war wieder ein Spiel, in dem die Skyliners erst spät in Schwung kamen – zu spät diesmal. Anders in der Begegnung zuvor, als die Frankfurter Basketballprofis beim 99:92-Sieg in Weißenfels die Partie noch drehen konnten, spielten sie am Sonntag in Würzburg ihre Rolle als Comeback-Team nicht erfolgreich. 67:68 lautete das so knappe wie bittere Ergebnis für die Mannschaft von Trainer Sebastian Gleim.

          Die Frankfurter waren unter erschwerten Bedingungen zum Auswärtsspiel gefahren. Zuvor hatten die Skyliners eine überraschende Änderung bei ihrem Personal vermeldet. Die Hessen haben den Vertrag mit Aufbauspieler Anthony Hickey aufgelöst. Die sofortige Trennung von dem 26 Jahre alten Amerikaner sei im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt, teilte der Klub mit. Der im Sommer aus Griechenland gekommene Hickey hatte sich in der Saisonvorbereitung eine Fußverletzung zugezogen und konnte der ihm angedachten Rolle als Führungsspieler nach seinem Comeback nicht gerecht werden. „Es gab leider unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie Anthony nach seiner langen Verletzungspause zurück in das Team integriert werden sollte“, sagte Frankfurts Trainer Sebastian Gleim. „Wir haben uns daher gemeinsam in offenen Gesprächen dafür entschieden, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden.“

          So konnten die Skyliners in Würzburg nur mit vier Ausländern antreten. Die erste Halbzeit, vor allem das zweite Viertel, missglückte dem Team von Cheftrainer Gleim gründlich. Nach dem 17:19-Rückstand im ersten Viertel, drohten die Hessen in den zweiten zehn Minuten den Anschluss zu verlieren. Beim Stand von 26:41 ging es für die Frankfurter in die Pause. „Wenn du die erste Halbzeit komplett verschläfst, wird es gegen jeden Team schwer“, sagte Richard Freudenberg (12 Punkte) beim Internetsender Magenta Sport nach der Partie. Immerhin kamen dis Skyliners in der zweiten Hälfte besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand im dritten Viertel auf 47:55.

          Beinahe wäre ihnen wieder ein erfolgreicher Endspurt gelungen, denn in den letzten zehn Minuten spielten die Frankfurter plötzlich mit mehr Effizienz. Ein bitterer Ballverlust von Leon Kratzer, der den Ball nicht innerhalb der vorgeschriebenen acht Sekunden ins gegnerische Feld tragen konnte, und die bissige Würzburger Defense verhinderten einen Frankfurter Auswärtssieg. „Unsere Mannschaft lebt, und zwar vom großen Zeh bis zu den Haarspitzen“, sagte Trainer Gleim mit Anspielung auf die Leistungssteigerung in der Schlussphase des Spiels. Bester Werfer der Skyliners war wieder Lamont Jones (19 Punkte). Schwer mit dem Scoren tat sich Kapitän Quantez Robertson, dem nur sechs Punkte glückten.

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