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Niederlage gegen Artland : Skyliners verspielen den Spitzenplatz

  • -Aktualisiert am

Alle Anweisungen von Coach Didin halfen in Quakenbrück letztlich nicht Bild: Wonge Bergmann

Die Frankfurt Skyliners sind den Spitzenplatz in der Basketball-Bundesliga wieder los. Trotz einer Dauer-Aufholjagd, die sich die Hessen im Spiel mit den Artland Dragons in Quakenbrück lieferten, verloren die Profis von Cheftrainer Murat Didin schließlich 76:77.

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          Die Frankfurt Skyliners sind den Spitzenplatz in der Basketball-Bundesliga wieder los. Trotz einer Dauer-Aufholjagd, die sich die Hessen im Spiel mit den Artland Dragons in Quakenbrück lieferten, verloren die Profis von Cheftrainer Murat Didin schließlich 76:77. Die letzte Chance auf den Sieg vergab Pascal Roller, dessen Wurf in den Ton der Schlusssirene hinein das Brett streifte und am Korb vorbeiflog. 3000 Fans feierten in der Artland Arena einen Sieg, um den sie während der spannenden 40 Minuten mehrmals hatten zittern müssen.

          „So schlecht war unsere Leistung nicht“, sagte Roller nach der hektischen Partie, in der sich die Hessen mit 24 Ballverlusten viele Fehler erlaubt hatten. Und auch Trainer Didin war zumindest mit der kämpferischen Einstellung seiner Spieler zufrieden: „Ich muss ihnen ein Kompliment machen: Sie haben niemals aufgegeben.“ Beste Frankfurter Schützen waren Roller und der Amerikaner Aubrey Reese (beide 17 Punkte), Derrick Allen erzielte 13 Punkte.

          Zu viele Frankfurter Fehler

          Dass es die Frankfurter mit einem starken Gegner zu tun bekommen würden, war schnell zu spüren. Schon im ersten Viertel legten die Dragons fauchend los und lagen nach zehn Minuten beim 22:12 mit zehn Punkten in Führung. Im zweiten Viertel schafften es die Skyliners, das hohe Tempo des Gegners etwas zu reduzieren, und kamen nach einem Korbleger von Grayson Moyer auf 29:32 heran. Doch dann war Quakenbrück wieder an der Reihe. Frankfurt leistete sich einfach zu viele Fehler, verlor den Ball in der aggressiven gegnerischen Abwehr viel zu oft und lag zur Halbzeit 33:44 hinten.

          In der zweiten Hälfte glückte den Hessen in der Mitte des dritten Viertels durch einen Dreipunktewurf von Reese der Ausgleich zum 60:60, aber die Dragons legten sogleich wieder unwiderstehlich vor. In der Schlussminute fehlte den Hessen ein passendes Konzept, sich gegen die harte Abwehr der Drachen behaupten zu können. Am Ende war es dann auch noch ein wenig Pech für die Frankfurter, dass Rollers Wurf das Ziel verfehlte. Und deshalb waren Didins abschließende Worte gar nicht so verkehrt: „Wir hätten den Sieg ebenso verdient gehabt.“

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