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Frankfurt Skyliners : Siegen und fliegen

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Die Frankfurt Skyliners - hier mit Dragan Labovic an der Reuse - rüsten sich für die Play-offs Bild: Wonge Bergmann

Auf Mallorca wollen die Frankfurt Skyliners Kraft für die Play-offs sammeln. Einen Tag nach dem letzten Hauptrundenspiel gegen Braunschweig bezieht das Basketballteam ein viertägiges Trainingslager auf der Urlaubsinsel.

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          Es ist ein ganz spezielles Spiel, das die Frankfurt Skyliners an diesem Samstag erwartet – eines, von dem man nicht so genau weiß, was man von ihm halten soll. Und eines, das sicher Auswirkungen haben wird auf die bevorstehende Runde der besten acht Mannschaften in der Basketball-Bundesliga: die Play-offs. Bevor sie in gut einer Woche beginnen, verabschieden sich die Skyliners mit einem Heimspiel aus der Hauptrunde. Gegner sind die Braunschweig Phantoms, die zurzeit exakt den achten Rang innehaben. Für das Viertelfinale der Basketball-Bundesliga haben sich die Skyliners schon vor einer Woche durch den Sieg in Paderborn qualifiziert. Für die Hessen geht es in der Partie in der Ballsporthalle (19.55 Uhr) nur noch um die Frage: Mit wem bekommen sie es hinterher in der Endrunde zu tun? Für die Phantoms dagegen steht mehr auf dem Spiel: Play-off-Teilnahme oder vorzeitiges Saisonende heißt für sie die Ausgangslage.

          Bei den Skyliners ist nach dem Trainerwechsel vom beurlaubten Murat Didin zu Gordon Herbert inzwischen so etwas wie Alltag eingekehrt. Die Wogen haben sich geglättet – was auch kaum anders zu erwarten war angesichts der Ruhe, die der kanadische Headcoach ausstrahlt. „Wir nähern uns unserem Leistungsstand von hundert Prozent“, sagt Herbert. Die Knieprobleme von Aubrey Reese scheinen fast überwunden, eine Knöchelverletzung des wieder erstarkten Jimmy McKinney ist laut Sportdirektor Kamil Novak „nichts Ernstes“.

          Göttingen, Berlin, Bonn oder Bamberg

          Herbert versuchte, seinen Spielern klar zu machen, wie wichtig ein Sieg zum Saisonende ist: Seine Profis müssten unbedingt zeigen, dass sie sich gesteigert hätten, dass sie Fehler erfolgreich bekämpft haben und dass ihnen ein Auf und Ab, wie es ihnen bei der jüngsten Niederlage gegen Ludwigsburg passierte, nicht mehr vorkommt. Den Blick auf die Tabelle wagt im Moment so keiner recht bei den Skyliners. Vieles ist möglich: Verlieren sie, laufen sie Gefahr, auf den schon jetzt als Sieger der Hauptrunde feststehenden Titelverteidiger Oldenburg Baskets zu treffen – genau wie im vergangenen Jahr, als die Skyliners gegen den späteren Meister im Viertelfinale ausschieden.

          Mögliche Herausforderer sind auch Göttingen, Berlin, Bonn oder Bamberg. „Es gibt so viele Möglichkeiten, da rentiert sich das Nachrechnen nicht“, meint Novak. Fest steht, dass die Skyliners in Berlin am Sonntag, 9. Mai, antreten würden. Wäre Göttingen der Gegner, würden die Frankfurter am Samstag, 8. Mai, in Kassel spielen. Der Samstag wäre ebenfalls der Spieltag, wenn Oldenburg, Bonn oder Bamberg die Heimmannschaft im ersten Viertelfinale wäre. Das erste Heimspiel im Viertelfinale steht für die Skyliners am 13. Mai, also Christi Himmelfahrt, auf dem Plan.

          „Eine ideale Art zusammenzufinden“

          Bevor sich die Skyliners in die Aufgabe stürzen, gehen sie aber noch einmal auf Reisen. Herbert vereinbarte mit Geschäftsführer Gunnar Wöbke ein Trainingslager auf Mallorca. Dorthin wird das Team an diesem Sonntag aufbrechen. Zurück geht es am späten Mittwochabend. Vier Tage lang sollen „Training und Teambuilding“ die Zeit auf der Baleareninsel prägen. „Das ist eine ideale Art zusammenzufinden“, sagt Herbert.

          Bei den Übungseinheiten können die Skyliners auf die Halle des spanischen Zweitligaklubs Drac Inca Mallorca zurückgreifen. Das Hotel ist eine Luxusherberge. „Die Bedingungen sind ideal“, sagt Herbert. Und warum ausgerechnet Mallorca? „Gunnar mag Mallorca“, sagt Herbert lächelnd.

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