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Probleme bei Frankfurt Skyliners : „Wir kämpfen ums Überleben“

  • -Aktualisiert am

Joe Rahons Arbeitgeber, die Frankfurt Skyliners, müssen Kurzarbeit anmelden. Bild: Picture-Alliance

Der Basketball-Bundesligaklub wird von der Corona-Krise hart getroffen. Die Frankfurt Skyliners müssen Kurzarbeit beantragen. Viele Profis verlassen Deutschland.

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          Eine schlagkräftige Basketball-Bundesliga-Mannschaft bekäme Sebastian Gleim, der Cheftrainer der Fraport Skyliners, aktuell nicht zusammen. „Weil bei uns im Moment weder trainiert noch gespielt wird, haben wir unseren Spielern bis auf weiteres freigestellt, wo sie sich aufhalten“, sagte Geschäftsführer Gunnar Wöbke am Dienstag.

          Die Amerikaner Matthew Mobley, Joe Rahon, Shaquille Hines, Matthew McQuaid und der langjährige Kapitän Quantez Robertson haben das Angebot angenommen und sind in Absprache mit dem Klub zu ihren Familien in die Vereinigten Staaten geflogen. Aufgelöst wurden die Verträge mit den Profis nicht. „Wir haben mit ihnen vereinbart, dass sie innerhalb von 48 Stunden wieder hier in Frankfurt sein müssen, wenn wir sie brauchen“, so Wöbke. Auch die meisten deutschen Spieler haben sich zu ihren Familien verabschiedet.

          Im Kampf um das finanzielle Überleben haben die Skyliners derweil für alle Festangestellten Kurzarbeit beantragt. Abgesehen von einer Notbesetzung arbeite der Klub derzeit vom Home Office aus, teilte der Klub mit. Die Erreichbarkeit über Telefon oder die sozialen Netzwerke sei gewährleistet.

          Die Entscheidung sei „wirtschaftlich sinnvoll um die Zukunft des Klubs zu sichern“, sagte Wöbke: „Die Lage ist für uns extrem, wir kämpfen ums Überleben. Wir tun alles, um sie so gut wie möglich zu meistern und verfolgen dabei einen konsequenten Weg.“

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