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Basketball-Bundesliga : Lizenzierung ausgesetzt

  • -Aktualisiert am

Als noch Spiele stattfanden: Frankfurt (blaue Trikots) im Dezember gegen Crailsheim Bild: Picture-Alliance

Mehrere Klubs der höchsten deutschen Basketball-Spielklasse kämpfen wegen der Corona-Krise um ihre Existenz. Auch deshalb tritt die BBL momentan kräftig auf die Bremse. Das betrifft auch die Frankfurt Skyliners und Gießen 46ers.

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          Bis zum 15. April hätten die Basketball-Bundesligavereine, darunter die hessischen Vertreter Fraport Skyliners und JobStairs Gießen 46ers, eigentlich die Lizenzierungsunterlagen für die kommende Saison bei der Basketball-Bundesliga (BBL) GmbH in Köln einreichen müssen. Doch aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden ungewissen Planungsmöglichkeiten – der Spielbetrieb ruht mindestens bis Ende April – wird es in diesem Jahr zum vorgegebenen Stichtag kein reguläres Lizenzierungsverfahren geben.

          In den kommenden Monaten werde es vielmehr darauf ankommen, „dass die Liga und der BBL-Gutachterausschuss bestmöglich die Klubs bei der Aufrechterhaltung ihres wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs begleiten und hinsichtlich der laufenden Finanz- und Liquiditätsplanung unterstützen. Hierfür werden plausible Lizenzierungsrichtlinien erarbeitet, die sinnvollerweise erst nach dem 30. Juni 2020 greifen“, hieß es in einer Mitteilung der BBL.

          Mehrere Erstligaklubs kämpfen aktuell um ihre Existenz. Nach Angaben von Skyliners-Geschäftsführer Gunnar Wöbke drohen den Frankfurtern hohe sechsstellige bis siebenstellige Verluste. Aufgrund der Auswirkungen durch die Corona-Krise werden die Bundesligavereine auch darüber beraten müssen, ob die Stamm- oder Eigenkapitalquote in Höhe von 250.000 Euro pro Klub zu halten sein wird. Diese war bisher eine Lizenzbedingung – wie der Mindestetat in Höhe von drei Millionen Euro pro Verein. Auch dieser Betrag könnte in Zukunft zur Disposition stehen.

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