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Klare Niederlage in Bamberg : Play-offs für die Skyliners vorerst kein Thema mehr

  • -Aktualisiert am

Enttäuscht: Die Play-offs sind für die Skyliners vorerst kein Thema mehr. Bild: Picture-Alliance

Nach dem 62:78 in Bamberg sind die Play-offs für die Frankfurter außer Reichweite. Es bleibt dabei: Die Teams der oberen Tabellenhälfte sind zu gut für die Skyliners.

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          Die Basketballprofis der Fraport Skyliners wollen in dieser Bundesliga-Saison hoch hinaus und um die Play-off-Plätze mitspielen. Nur aktuell werden sie ihren ambitionierten Ansprüchen nicht annähernd gerecht. Wer zu den besten acht Teams gehören möchte, muss auch welche aus dem Premiumsegment schlagen können. Das 62:78 am Sonntag bei den stark ersatzgeschwächten Bambergern bedeutete jedoch die elfte Niederlage der Frankfurter im elften Spiel gegen eine Top- acht-Mannschaft.

          Es bleibt dabei: Die vom Niveau her besseren Erstliga-Klubs sind zu gut für die Skyliners. Bamberg, das nur neun Spieler (gefordert sind zehn) aufbieten konnte und deshalb eine Geldstrafe zahlen muss, hat als Achter mit jetzt 20:22 Punkten sechs Punkte Vorsprung vor den Hessen (14:26). Folgerichtig rückt in Frankfurt der Abstiegskampf in den Vordergrund. Für Sebastian Gleim ist das nichts Neues. Der Trainer räumt dem Klassenverbleib Priorität ein.

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          Nach der zweiwöchigen Nationalmannschaftspause wollten die Skyliners stabiler auftreten. Regelmäßige und drastische Leistungseinbrüche in den 40 Spielminuten hatten im Spielbetrieb zu drei Niederlagen hintereinander geführt. Doch auch in Bamberg ließen es die Skyliners an der nötigen Kontinuität und Stringenz vermissen. Schon das erste, niveauarme Viertel ging 18:7 an die Oberfranken. Das Frankfurter Angriffsspiel war viel zu statisch und berechenbar. Den Skyliners gelang zudem kein Dreipunktewurf.

          Zu viele Ballverluste

          Auch im dritten Viertel verloren die Frankfurter ihre Linie. Danach fanden sie nicht mehr zurück ins Spiel: Das Schlussviertel gaben die indisponierten Frankfurter 15:28 ab. Lediglich das ordentliche zweite Viertel reicht nicht, damit die Frankfurter höhere Ziele verfolgen können. Beste Werfer in einer unter dem Strich offensivschwachen Mannschaft waren Matt Mobley mit 19 und Michael Kessens mit 12 Punkten. „Wir müssen den Rhythmus und die Teamchemie zurückgewinnen. Es ist immer noch eine Chance da, in die Play-offs zu kommen“, sagte Mobley.

          Zur Halbzeitpause lagen die Skyliners 36:34 vorne. Sie zeigten in den zweiten zehn Minuten wesentlich mehr Einsatz und waren durchsetzungsstärker. Auch ihre Spielfreude nahm gegen defensivschwächere Bamberger deutlich zu. Der erste Dreipunktewurf für Frankfurt gelang Jon Axel Gudmundsson zum 16:24. Einen schaffte auch Mobley, der mit all seinen zwölf Punkten im zweiten Viertel deutlich zur Leistungssteigerung beitrug. Den sieben Steals der Skyliners hatten die stark abbauenden Bamberger nur drei entgegenzusetzen.

          Im dritten Viertel verpassten die Skyliners durch leichtfertige Fehler die Chance, sich vom Gegner abzusetzen. Center Kessens unterlief beim Stand von 42:38 und von 47:46 jeweils ein Schrittfehler, außerdem misslang seinem Teamkollegen Kamari Murphy ein Korbleger. Insgesamt 14 Ballverluste der Skyliners trugen dazu bei, dass Bamberg mit einem 50:47-Vorsprung ins Schlussviertel ging. Dort waren die wankelmütigen Frankfurter abermals nicht fokussiert genug, um die Begegnung noch für sich zu entscheiden. Beim Stand von 58:67 unterlief Mobley ein Fehlpass. Nach 40 Minuten waren es 19 Turnover.

          An diesem Donnerstag (19 Uhr) bekommen es die Skyliners zu Hause mit Rasta Vechta zu tun. Die sind in der Tabelle hinter den Gießen 46ers auf den letzten Platz zurückgefallen. Ein Sieg wird für die Frankfurter Pflicht sein, wollen sie sich von den beiden Abstiegsplätzen fernhalten. Die Play-off-Ränge sind erst einmal kein Thema mehr.

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