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Konstantin Konga : Warten auf den Schlüsselspieler der Skyliners

Konstantin Konga plagen noch Schmerzen in der Schulter. Bild: Picture-Alliance

Auf die Skyliners warten zwei Heimspiele in der Basketball-Bundesliga in vier Tagen. Auf Aufbauspieler Konstantin Konga müssen die Frankfurter noch verzichten – aber wohl nicht mehr lange.

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          Den Fraport Skyliners steht in der Basketball-Bundesliga ein strammes Osterprogramm bevor. Sie starten an diesem Donnerstag (19.00 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger Chemnitz, am Sonntag (15.00 Uhr) folgt das zweite Heimduell mit dem Play-off-Team Crailsheim innerhalb von vier Tagen. Von Terminstress will Sebastian Gleim aber nicht reden, ganz im Gegenteil: „Wir hatten immer dann stärkere Phasen, wenn wir mehrere Spiele hintereinander hatten“, sagt der Frankfurter Cheftrainer.

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          Jörg Daniels
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          Auf seinen Aufbauspieler Konstantin Konga muss Gleim bedauerlicherweise schon seit zwölf Spielen verzichten, zum letzten Mal konnte Konga am 31. Januar zu Hause gegen Bonn (84:79) aktiv mitwirken. Seitdem versucht der 29-Jährige, seine Schmerzen in der Schulter in den Griff zu bekommen. Das tat er zunächst in Frankfurt mit einem „enorm reduzierten Basketballprogramm“ (Gleim) über fast einen Monat. Aktuell befindet sich Konga zur Reha in Berlin, wo er bereits im Sommer des vergangenen Jahres seinen Genesungsprozess nach der nötigen Operation gestartet hatte.

          Nun soll der ehemalige Nationalspieler nach Ostern an den Main zurückkehren. „Der Plan ist, dass Konsti nach zwei negativen Corona-Tests wieder in unsere Bubble geht und hier einsteigt“, sagt Gleim. Als Punktegarant – in seinen bisher 13 Saisonspielen kommt Konga auf 5,5 Zähler pro Partie – war der Führungsspieler nicht eingeplant. Wohl aber als Arbeitstier auf dem Feld und Motivator für seine Mitspieler.

          „Ich bin gespannt“

          „Konsti ist ein Typ, der unserer charakterlich eher ruhigen Mannschaft etwas Feuer geben wird“ – mit diesen Worten empfing Gleim Konga an dessen altem, neuen Arbeitsplatz im Juli 2020. Von 2012 an war der Aufbauspieler in seinen vier Jahren in Frankfurt zum gestandenen Bundesliga-Spieler gereift, bevor er nach Bonn und Ludwigsburg wechselte. Heute reiht Gleim Konga in die Rubrik „enorm wichtiger Schlüsselspieler“ ein, weil er jemand sei, der neben Kapitän Quantez Robertson mit seiner dargebotenen Intensität „defensiv den Ton setzt“.

          Deshalb könnte der Trainer einen gesunden Konga, der im Vollbesitz seiner Kräfte ist, momentan besonders gut gebrauchen. „Bei vielen Spielern gibt es eine Verbindung: Sind sie erfolgreich im Angriff, steigert sich ihre Gesamtperformance.“ Nur im umgekehrten Fall ließe dann auch ihre Verteidigungsarbeit zu wünschen übrig. „Das ist ein Zusammenhang, der bei uns zu stark ist und der immer wiederkommt“, sagt Gleim, dessen Team nach zwei Misserfolgen in Serie mit 20:30-Punkten auf Platz neun steht.

          Einer, der sich defensiv steigern muss, ist Jon Axel Gudmundsson – vor allem, „wenn er wirklich einen Riesenschritt in Richtung Euroleague in den kommenden zwei, drei Jahren machen will“. Gleim schätzt sich glücklich, mit dem 24 Jahre alten isländischen Nationalspieler zusammenarbeiten zu können. Hinter Matt Mobley (19,3 Punkte pro Spiel) ist der Aufbauspieler mit 12,1 Zählern der erfolgreichste Frankfurter Werfer. Wie Robertson hat Gudmundsson bislang alle 25 Ligaspiele bestritten, 17 Mal stand er in der Startformation.

          Für den Isländer bekomme er „sehr viele Anrufe von Scouts und anderen Teams. Das Interesse an ihm ist extrem hoch“. Gleim geht davon aus, dass es „schwierig“ werde, Gudmundsson in Frankfurt halten zu können. Das Gleiche gilt für Mobley, den zweitbesten Werfer in der Bundesliga. „Es gibt eine hohe Aufmerksamkeit für Spieler, die Statistiken abliefern.“ Auch bei dem Amerikaner kämen entsprechende „Nachfragen. Ich bin gespannt auf den Weg von Matt“, sagt Gleim.

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