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Basketball-Bundesliga : Wöbke will Saisonstart verschieben

  • -Aktualisiert am

Gunnar Wöbke: Ernsthaft darüber nachdenken, den Start des Spielbetriebs nach hinten zu verschieben. Bild: dpa

Skyliners-Chef Wöbke ist nicht überzeugt vom Start der Basketball-Bundesliga Anfang November. Er will frühestens im Dezember starten und hat auch eine Idee für den Spielplan.

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          Gunnar Wöbke stellt den geplanten Start der Basketball-Bundesliga am sechsten November zur Diskussion. „Wir haben jetzt ein komplett neues Bild. Aus meiner Sicht müssen wir ernsthaft darüber nachdenken, ob wir nicht den Start des Spielbetriebs aufgrund der im Moment explodierenden Corona-Zahlen nach hinten verschieben und dann in Abhängigkeit der Zahlen entscheiden, wann es genau losgeht“, sagte der Geschäftsführer der Fraport Skyliners der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Wöbke kann sich vorstellen, den Liga-Start „mal mindestens um vier Wochen“ in den Dezember hinein zu verschieben. Oberste Prämisse sei es, „dass wir es in der kommenden Saison schaffen, alle Spiele zu spielen. Aber es wäre auch sinnvoll, wenn wir mit Zuschauern oder zumindest teilweise mit Publikum spielen können“, sagte er.

          Nach den Beschlüssen der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten beinhaltet der aktuelle Lockdown, dass der Profisport im November ohne Zuschauer stattfinden muss. Es gehe darum, „dass wir einen Weg finden müssen, wie wir wirtschaftlich durch diese von Corona verursachte Krise kommen. Da spielen Zuschauereinnahmen, die TV-Einnahmen und die Sponsoreneinnahmen eine Rolle. Solange es eine Chance gibt“, eventuell im Dezember oder von Januar an mit Zuschauern zu spielen, „sollten wir das natürlich machen. Das ist bisher in keiner Weise diskutiert worden, aber ich finde, darüber müssen wir jetzt sprechen“, so Wöbke.

          Außerdem wüssten die Klubs „ja, Stand heute, auch gar nicht sicher, ob wir in zwei, drei Wochen überhaupt spielen dürfen. Das steht völlig in den Sternen und hängt davon ab, wie sich die Corona-Zahlen entwickeln werden“. Hinzu kommt für ihn, dass momentan die Wahrscheinlichkeit „extrem hoch“ sei, dass – wie es im Pokalwettbewerb passiert ist – weitere Basketballspiele ausfallen. Das Final-Four-Turnier, das für Anfang November in München geplant war, musste bereits verschoben werden.

          Nach Auffassung von Wöbke sollten sich die Erstligaklubs zudem „ernsthaft“ darüber Gedanken machen, ob sie nach einem möglichen späteren Rundenstart „nicht in einer viel kompakteren Form“ zum Beispiel blockweise „im Rhythmus Sonntag, Mittwoch, Sonntag“ spielen. „Wobei das einen totalen Konflikt mit dem Spielplan der europäischen Ligen bedeuten würde“, sagte er. Aus diesem Grund hätten die Skyliners nicht am Eurocup teilgenommen.

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