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Basketball-Bundesliga : Die Skyliners verlieren wieder

  • -Aktualisiert am

Gegen Gießen noch obenauf, gegen Oldenburg unterlegen: die Frankfurt Skyliners, hier Leon Kratzer Bild: Picture-Alliance

Nach dem Sieg gegen Gießen müssen die Frankfurter in der Basketball-Bundesliga die nächste Niederlage einstecken. Oldenburg gewinnt gegen die Skyliners 87:74. In der Halle ist ein alter Bekannter zu Besuch.

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          Die Fraport Skyliners haben in der Basketball-Bundesliga aufgrund eines schwächeren Schlussviertels (10:28) einen Überraschungssieg gegen Oldenburg verpasst. Dem Pokalfinalteilnehmer unterlagen sie am Samstag 74:87. Zur Halbzeitpause hatten die Frankfurter noch 44:30 geführt, nach dem dritten Viertel stand es 64:59. Beste Werfer der Skyliners in der Ballsporthalle waren Joe Rahon mit 14 und Mathew McQuaid mit 13 Punkten. „Wir haben hart gekämpft“, sagte McQuaid. Center Leon Kratzer konnte aufgrund von Rückenproblemen nur wenige Minuten spielen.

          Sein Debüt im Skyliners-Trikot gab Darius Carter. Der aus Göttingen gekommene Power Forward und Center kam in knapp 19 Minuten Einsatzzeit auf fünf Punkte und lieferte eine ordentliche Vorstellung ab. Den Frankfurtern fehlte hingegen ihr Topscorer Lamont Jones (17,9 Punkte pro Spiel), den ein Muskelbündelriss im Oberschenkel plagt. Das bedeutete eine große Schwächung, denn mit gut 75 Punkten pro Spiel sind die Skyliners ohnehin das angriffsschwächste Team der Liga.

          Vor 4950 Zuschauern lag Frankfurt nach einem gelungenen Auftakt 11:1 vorne. Mit einem Freiwurf zum 14:4 gelang Carter sein erster Punkt für die Hessen. Kurz darauf erhöhte er auf 21:7. Der EuroCup-Teilnehmer Oldenburg traf zunächst nur 17 Prozent (eins von sechs) seiner Würfe aus dem Zwei-Punkte-Bereich, bei den Skyliners hingegen waren es 75 Prozent (sechs von acht). Auch das ist eine Besonderheit: Der Rollenspieler und Center Marco Völler machte mit einem Dreipunktewurf die Punkte zum 30:23. Zur Halbzeitpause vergrößerte Frankfurt seinen Vorsprung auf 44:30.

          Mit einem 11:0-Lauf startete Oldenburg in das dritte Viertel. Frankfurt kam erst nach mehr als vier Minuten durch einen Wurf von Carter zum 46:41. In der 28. Minute glich Oldenburg mit einem Dreier von Braydon Hobbs zum ersten Mal zum 54:54 aus. In das Schlussviertel ging Frankfurt mit einem 64:59 – auch dank der drei Dreier von Shaquille Hines. Dann die Wende: Rasid Mahalbasic bescherte Oldenburg die erste Führung (66:64). Die Niedersachsen zogen mit einem 13:0-Lauf auf 72:64 davon. Dem hatten die Frankfurter trotz großen Kampfgeistes in den Schlussminuten nichts mehr entgegenzusetzen.

          Zu Besuch in der Ballsporthalle war der langjährige Frankfurter Cheftrainer Gordon Herbert. Demnächst bereitet der 60 Jahre alte Kanadier die kanadische Nationalmannschaft auf das erste Qualifikationsspiel Ende Februar gegen die Dominikanische Republik für den Fiba Americas Cup 2021 vor. Außerdem ist er Berater des NBA-Klubs Brooklyn Nets. Herbert unterstützt dessen Headcoach, dort hat er einen Vertrag bis Sommer dieses Jahres. Auf die Frage, ob er in der kommenden Saison nach Frankfurt zurückkehren wird, antwortete Herbert: „Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber das ist mein Plan“, sagte er dieser Zeitung. Der Kanadier hat in der neuen Saison wieder einen Vertrag bei den Skyliners. Allerdings haben die Kanadier mit ihm einen Zweijahresvertrag abgeschlossen. Eine Doppelfunktion von Herbert schlossen der Klub und der Trainer in der Vergangenheit aus.

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