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Eishockey-Bundesliga : Gericht: DEL muss Kassel Huskies zulassen

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Schon 2009 mussten die Kassel Huskies um den Erhalt des Clubs kämpfen - gemeinsam mit dem damaligen Eigner Rainer Lippe (links) machte sich auch Stadtoberhaupt Bertram Hilgen für den Verein stark Bild: picture-alliance/ dpa

Das Landgericht Köln hat die Zulassung der insolventen Kassel Huskies zum Spilebetrieb der Deutschen Eishockey-Liga verordnet. Insolvenzverwalter Westerhelle sieht den Spielbetrieb als „praktisch gesichert“ an, während die Frankfurt Lions außen vor bleiben.

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          Die Kassel Huskies können dank juristischer Hilfe wieder auf die Spielberechtigung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hoffen. Das Landgericht Köln hat in einer Einstweiligen Verfügung entschieden, dass die DEL die Nordhessen zum Spielbetrieb zulassen muss. Das teilte der unter Insolvenz stehende Club mit. Nach dem Lizenzentzug in der vergangenen Woche hatten die Nordhessen die Verfügung beantragt.

          „Mit dieser Entscheidung finden wir unsere Rechtsauffassung in der Auseinandersetzung mit der DEL erneut bestätigt“, sagte Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle. Die Entscheidung des Landgerichts gilt nur so lange, bis eine „anderslautende Entscheidung in einem Hauptverfahren gefällt worden“ ist, hieß es weiter.

          Für den Juristen und Insolvenzverwalter Westhelle steht nach der Einstweiligen Verfügung fest, dass „unsere Teilnahme am Spielbetrieb in der kommenden Saison praktisch gesichert“ ist. „Die DEL muss jetzt die Spielpläne mit den Kassel Huskies erstellen, wenn sie einen geordneten Spielbetrieb in der Spielzeit 2010/2011 nicht gefährden will“, betonte Westhelle.

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