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Neuer Eintracht-Torwart : Zwei Elfmeter und Gelb-Rot zum Abschied

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Aggressives Torwartspiel: Lukáš Hrádecky gegen Omonia Nikosia Bild: AFP

An diesem Freitag wird Lukáš Hrádecky bei Eintracht Frankfurt erwartet. Von seinem bisherigen Klub Bröndby Kopenhagen hat sich der Torwart nun mit einem denkwürdigen Europa-League-Qualifikationsspiel verabschiedet.

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          Erst großes Theater, dann der Flug nach Frankfurt: Lukáš Hrádecky hat sich mit einem denkwürdigen Spiel von Bröndby Kopenhagen verabschiedet, ehe der Torhüter an diesem Freitag bei Eintracht Frankfurt zum Medizincheck und der anschließenden Vertragsunterschrift anreist.

          Im letzten Spiel für den dänischen Erstligaklub, der auf einem Einsatz des finnischen Nationaltorhüters im Europa-League-Qualifikationsspiel bei Omonia Nikosia in den Transferverhandlungen bestanden hatte, stand Hrádecky öfter als gewünscht im Mittelpunkt. Zunächst verursachte er beim Stand von 1:0 für sein Team einen Elfmeter, der zum Ausgleich führte. Später musste er in der sechsten Minute der Nachspielzeit abermals nach einem Strafstoß das 2:2 hinnehmen, das Bröndby nach dem 0:0 im eigenen Stadion noch immer fürs Weiterkommen in die Playoff-Runde reichte.

          Der Erfolg geriet jedoch noch einmal in Gefahr. Hrádecky drosch in der achten Minute der Nachspielzeit einen Ball weg, was ihm eine Gelb-Rote Karte bescherte. Kopenhagen überstand die Schlusssekunden auch mit Feldspieler im Tor.

          Hrádecky, der nach dem Spiel in der Kabine offenbar bester Laune wegen des geglückten Abschieds war, würde der Eintracht im kommenden Jahr im ersten Spiel der Europa League nicht fehlen. Die Uefa überträgt Sperren wegen einer Gelb-Roten KArte nicht mehr auf eine spätere Spielzeit. Der Weg dorthin ist aber für die Eintracht ohnehin noch weit.

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