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Ziel ist die Champions League : Nun wartet Ajax Amsterdam

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Gut gelaunt die nächste Hürde nehmen: Die Eintracht-Frauen bekommen es mit Ajax Amsterdam zu tun. Bild: picture alliance / C. Erler

Auf dem Weg in die Champions League treffen die Fußballfrauen der Frankfurter Eintracht nun auf Ajax Amsterdam. Die Niederländerinnen werden die Hessinnen mehr fordern als der dänische Auftaktgegner.

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          Monatelange Vorfreude und die ständige Thematisierung, dass man ja nun endlich wieder in der Champions League sei – die Gefahr, dass die Mannschaft übermotiviert sein könnte, war durchaus real. Doch die Tatsache, dass der erste internationale Gegner der Frauen der Frankfurter Eintracht regelrecht verschreckt ins Spiel startete und die Hessinnen ihrerseits cool blieben, sorgte für einen gelungenen Auftakt der europäischen Kampagne.

          Der früh herausgeschossene und dann nicht mehr gefährdete Auftakterfolg beim Miniturnier in Hjørring gegen die Fortuna kann aber nur der Anfang sein. Denn an diesem Sonntag (13.00 Uhr bei Eintracht TV und auf dem vereinseigenen Youtube-Kanal) gilt es mit Ajax Amsterdam die höhere Hürde zu nehmen.

          „Das ist einfach toll“

          Für die angestrebte Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase ist der Gewinn des dänischen Miniturniers nötig, bevor die Eintracht noch im September eine Play-off-Runde mit Hin- und Rückspiel überstehen muss. „Eintracht Frankfurt gegen Ajax Amsterdam in der Champions League – das ist einfach toll“, sagte SGE-Trainer Niko Arnautis nach der internationalen Premiere für ihn und fast alle Spielerinnen im Kader.

          Die Däninnen aus Hjørring taten den Frankfurterinnen am Donnerstagabend den Gefallen, sich zunächst weit zurückzuziehen und zusätzlich defensiv anfällig zu agieren. Eine zu kurze Abwehr der Torhüterin nach einem Eckball nutzte die Frankfurter Torjägerin Lara Prasnikar zum frühen, nervenberuhigenden Führungstreffer (15. Minute).

          Und nach dem Eigentor von Fortuna-Innenverteidigerin Ficzay, deren Kopfballrückgabe im Netz landete (18.), waren die Hessinnen vor 60 mitgereisten Anhängern vollends obenauf. Ihre spielerische Überlegenheit spiegelte sich in viel Kontrolle und Ballbesitz, in Summe sprangen aber etwas zu wenige stringent bis zum Ende gespielte Angriffe heraus.

          Gegen Ajax dürfte eine Leistungssteigerung vonnöten sein. „Wir wissen um die Qualitäten von Ajax, die mehrere niederländische Nationalspielerinnen im Team haben. Wir wollen und müssen wieder an unsere Leistungsgrenze gehen“, sagte Arnautis, der bei den Amsterdamerinnen aber auch „verwundbare Stellen“ ausgemacht hat. Das Team des niederländischen Meisterschaftszweiten besteht ausschließlich aus einheimischen Spielerinnen und hat seit 2017 dreimal an der Champions League teilgenommen.

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