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Fußball-Bundesliga : Eintracht-Frauen rutschen in die Krise

  • -Aktualisiert am

Eintracht-Trainer Niko Arnautis durchlebt mit den Frankfurter Frauen die erste Krise der Saison. Bild: Picture-Alliance

Unter dem Dach der Eintracht soll es für die Frankfurter Fußballfrauen bergauf gehen. Der Start war gut, doch nun ist die Begeisterung schon wieder verflogen. Gegen Freiburg gibt es eine bittere Heimniederlage.

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          Sogar Siegfried Dietrichs Missfallen war deutlich zu hören im fast menschenleeren Stadion am Brentanobad. Mehrmals platzte es bei der 0:1-Heimniederlage gegen den SC Freiburg aus dem Eintracht-Sportdirektor regelrecht heraus, während der unruhig auf seinem Sitz hin und her rutschte. Das Frauenfußball-Bundesligateam der SGE ist von einer Krise ergriffen worden, die vor wenigen Wochen noch als unmöglich erachtet worden wäre. Doch die Begeisterung rund um den Start in das neue Kapitel als Frankfurter Eintracht ist spätestens seit Freitagabend verflogen.

          Es war davon auszugehen, dass die drei Partien gegen Bayer Leverkusen, den SC Sand und den SC Freiburg – zwei davon zu Hause – von den Frankfurterinnen genutzt würden, um sich oben im Tableau festzusetzen. Doch es sprang nur ein einziger Punkt heraus, so dass zu den vorderen Plätzen eine Lücke aufgerissen ist. Dietrich sprach von einer „enttäuschenden und bitteren Niederlage. Wir müssen uns nach zwei Niederlagen in Folge jetzt wieder auf das besinnen, was wir können und schon gezeigt haben.“

          Eine frühe Unachtsamkeit in der nicht sicher agierenden Abwehr bescherte in der dritten Minute den Freiburger Führungstreffer durch Lina Bürger – wohl aus Abseitsposition. Die beiden besten Frankfurter Chancen vergaben Kapitänin Tanja Pawollek und Torjägerin Laura Freigang, die in der Nachspielzeit einen unberechtigten Handelfmeter neben das Tor setzte, kläglich. Mit einer gut organisierten Defensive als Basis lässt sich gegen die Eintracht derzeit leicht etwas holen, wie es auch die Freiburgerinnen bewiesen haben.

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