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Eintracht-Präsident Fischer : „Rebic vermisse ich“

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Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer: „2019 war für uns alle ein Lichtjahr.“ Bild: dpa

Hinter Eintracht Frankfurt liegt ein bewegtes Jahr. Im Interview spricht Präsident Peter Fischer über den Abgang der großen drei, Bayern-Legende Uli Hoeneß und Randalierer im eigenen Anhang.

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          Wie ordnen Sie das jetzt zu Ende gehende Jahr für die Eintracht ein?

          2019 war für uns alle ein Lichtjahr. In den 120 Jahren Geschichte von Eintracht Frankfurt gehört es zu den herausragendsten, die es je bei uns gegeben hat. Ein absolutes Leuchtjahr! Und das gilt für alle Bereiche. Wir haben uns in der Europa League gegen Champions-League-Klubs behaupten können. Wir haben Arsenal London auswärts geschlagen. Und 2020 wird es im Sechzehntelfinale mit Salzburg weitergehen. Bei uns gehört der Reisekoffer immer dazu, wir sind ständig unterwegs. Wir haben Blut geleckt und wollen am liebsten dauerhaft international spielen. Gleichzeitig wird die Sehnsucht nach großen Erfolgen immer stärker. Und irgendwann wollen wir alle auch gerne nach Madrid oder Barcelona. Diese Emotionen und Gedanken sind nachvollziehbar. Aber wir, die die Verantwortung tragen im Vorstand, Präsidium, Aufsichtsrat und Verwaltungsrat, werden nie den Blick für die Realität verlieren. Keinem von uns wird die Demut abhanden gehen. So weit sind wir nicht. Das wissen wir. Das haben uns insbesondere die letzten Spiele gegen Guimarães, Schalke, Köln und Paderborn gezeigt. Wir müssen weiter hart für unsere Ziele arbeiten und uns auf einem vernünftigen Weg in diese Richtung entwickeln.

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