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Eintracht in der Einzelkritik : Bemüht, aber ohne Durchschlagskraft

Frankfurts Stürmer Goncalo Paciencia auf dem Rasen: Gegen Union weitestgehend unsichtbar Bild: dpa

Fast die gesamte Frankfurter Mannschaft präsentiert sich gegen Union Berlin lethargisch, bei manchen kommt dann auch noch Pech und mangelnde Spielpraxis dazu. Nur einer verdient sich Fleißkärtchen.

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          Kevin Trapp: Schon wieder ein Spiel, in dem sich der deutsche Nationaltorhüter nicht auszeichnen konnte. Was vor allem zunächst daran lag, dass von den Eisernen mehr als eine Stunde lang kein einziger ernsthafter Schuss auf das Frankfurter Tor kam. Beim unglücklich zustande gekommenen ersten Gegentreffer ohne Eingriffsmöglichkeit. Beim 0:2 nicht auf dem Posten, weil er einen Flankenball nur abklatschen, aber nicht festhalten konnte. Starke Aktion in der Nachspielzeit, als er einem Schuss von Felix Kroos mit einer beherzten Parade die Wirkung nahm.

          Erik Durm: Fand sich nach längerer Wartezeit mal wieder in der Startelf wieder. Als rechter Verteidiger mit vielen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Tiefpunkt war die Aktion, die zum 0:1 führte, als sich Durm und Abraham nicht darauf verständigen konnten, wer denn nun stören sollte. Kleiner Hoffnungsschimmer: War im zweiten Spielabschnitt bis zu seiner Auswechslung in der 66. Minute einen Hauch besser als in der ersten Halbzeit – aber das war auch nicht schwer.

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