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Wahl des Eintracht-Präsidenten : Fischer ist kein Diplomat im Vereinsanzug

Kein Diplomat im Vereinsanzug: Präsident Peter Fischer Bild: Huebner

Peter Fischer bleibt Präsident der Eintracht, doch die Zustimmung ist nicht mehr so groß wie früher. Er plaudert Interna aus und verunglimpft Gegenspieler. Kann er mit mehr Kritik leben?

          4 Min.

          Gut eine Stunde vor Beginn der Mitgliederversammlung von Eintracht Frankfurt. Peter Fischer betritt die Wolfgang-Steubing-Sporthalle am Riederwald. Sein Blick schweift durch den großen Veranstaltungsort. „Optimistisch bestuhlt“, sagt der gut zwei Meter lange Vereinspräsident, später spricht er mit Freude von „ausverkauftem Haus“, als er vom Rednerpult aus die vollen Reihen mit den rund 800 Besuchern sieht.

          Jörg Daniels
          Redakteur in der Sportredaktion

          Fischer geht nach vorne und begrüßt neben dem Podium ein paar Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Das Oberhaupt mustert sein Revier. Auf dem Rückweg zum Ausgang sucht er kurz das Gespräch mit Mitgliedern. Smalltalk beherrscht er. Gute Laune kann der Gefühlsmensch Fischer spontan verbreiten. Einem kleinen Jungen ruft er zu: „Das wird der neue Präsident!“ Fischer lacht, der Junge lächelt verlegen.

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