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Hütter verteidigt Wechsel : „Ich weiß, dass ich kein Lügner bin“

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Die Zeichen des Trainers: Adi Hütter Bild: dpa

Eintracht-Trainer Hütter beteuert vor dem Spiel gegen seinen künftigen Klub, sein „ganzes Herz“ für seinen aktuellen Verein zu geben. Spott eines Trainerkollegen muss er dennoch ertragen.

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          Trainer Adi Hütter hat seine Entscheidung für einen Wechsel vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach im Sommer verteidigt. Er verstehe „die Enttäuschung. Ich weiß, dass ich kein Lügner bin. Wenn sich viele Dinge verändern, habe ich das Recht, mir Gedanken über die Zukunft zu machen“, sagte der Österreich vor dem direkten Duell der beiden Klubs am Samstag (15.30 Uhr/ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei Sky).

          Bundesliga

          Bei den Gründen für diesen Schritt, der von vielen Eintracht-Fans scharf kritisiert wurde, wollte Hütter „nicht zu sehr ins Detail gehen“. Bis zum Saisonende werde er aber seine „ganze Liebe und das ganze Herz“ für die Eintracht geben, um die erstmalige Teilnahme des Klubs an der Champions League zu schaffen. „Ich bin noch hungriger als vorher, dass wir dieses Ziel erreichen“, sagte der 51-Jährige.

          In Gladbach tritt Hütter die Nachfolge von Marco Rose an und erhält einen Dreijahresvertrag ohne Ausstiegsklausel. Den Zeitpunkt der Bekanntgabe bezeichnete er als „nicht ideal“. Allerdings sei es „besser, dass für Klarheit gesorgt wurde“, sagte Hütter, der garantierte, dass die Mannschaft auch beim Spiel in Gladbach nur das Ziel Königsklasse im Kopf habe.

          Ob ihm Spieler von Frankfurt an den Niederrhein folgen, beantwortete Hütter nicht abschließend. „Ich habe mir noch keine Sekunde Gedanken über Mönchengladbach und die Spieler gemacht“, sagte er. „Aktuell“ habe er nicht vor, „den und den und den“ mitzunehmen.

          Für Spott unter Kollegen ist dennoch gesorgt. Als Oliver Glasner am Donnerstag gefragt wurde, warum er nicht klar bekennt, auch in der nächsten Saison noch Trainer des VfL Wolfsburg zu sein, antwortete er: „So wie Adi Hütter?“

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