https://www.faz.net/aktuell/sport/rhein-main-sport/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-frauen-wollen-in-champions-league-18250803.html

Champions League der Frauen : Die Eintracht schuftet viel und lange

  • -Aktualisiert am

Träumen von der Fußball-Königsklasse: die Spielerinnen der Eintracht Bild: picture alliance / Joaquim Ferreira

Die Frankfurterinnen wollen wieder in den Kreis der besten europäischen Fußballteams: Mit Fortuna Hjørring wartet nun die nächste Herausforderung auf dem Weg der Eintracht in die Champions League.

          2 Min.

          Seit zwei Jahren ist es das bestimmende Thema im Kosmos der Frauen der Frankfurter Eintracht: einen Startplatz in der Champions League ergattern, die lange Tradition von internationalen Partien am Main fortsetzen. Zwei Jahre nachdem der viermalige Europapokalsieger 1. FFC Frankfurt – 2015 der letzte deutsche Titelträger – in der großen Eintracht aufgegangen ist, soll die Erntezeit beginnen. „Wir haben lange und viel geschuftet für die Qualifikation. Das wollen wir uns jetzt nicht mehr nehmen lassen“, sagt Kapitänin Tanja Pawollek der F.A.Z.

          „Trainer hat uns richtig eingeheizt“

          Noch liegt aber ein gehöriges Stück Wegstrecke vor den Hessinnen, um sich in den erlesenen Kreis der 16 besten europäischen Mannschaften der Champions-League-Gruppenphase vorzuspielen. In diesen Tagen gilt es in Dänemark zunächst zwei K.o.-Spiele zu bewältigen.

          Im Rahmen eines Miniturniers muss die Eintracht an diesem Donnerstagabend (19.00 Uhr auf Eintracht TV und auf dem vereinseigenen Youtube-Kanal) den ausrichtenden Klub Fortuna Hjørring besiegen und dann am Sonntag im Turnierfinale entweder gegen Ajax Amsterdam oder Kristianstads DFF gewinnen (13 Uhr). Sonst ist der Traum schon vor der nächsten Qualifikationsrunde im September ausgeträumt.

          „Der Trainer hat uns vor dem Abflug noch mal richtig eingeheizt, dass wir keinesfalls ohne zwei Siege dort wieder heimfahren wollen“, sagt Mittelfeldkraft Tanja Pawollek. Weil die Bundesligarunde erst in vier Wochen beginnt und die diversen EM-Teilnehmerinnen erst spät zum Team dazustießen, war die Vorbereitung „eine besondere Herausforderung“, sagt Trainer Niko Arnautis. Aber genauso habe man es ja gewollt, indem am letzten Bundesligaspieltag der Sprung auf Platz drei geglückt war.

          Tanja Pawollek, die nach einer fast einjährigen Pause nach einem Kreuzbandriss erst im März wieder zum Einsatz kam, gehörte zu jenen Spielerinnen, die sich schon seit Wochen in Frankfurt vorbereiten. „Mit der Rückkehr der Nationalspielerinnen ist noch mehr Tempo und Fokus reingekommen“, sagt die 23-Jährige, die unlängst ihren Vertrag vorzeitig bis Mitte 2025 verlängert hat.

          „Unsere Spielidee hat sich nicht geändert. Wir sind eine Mannschaft, die seit Jahren im Kern zusammenspielt. Da werden wir uns schnell finden.“ Ein Trainingslager in Grünberg sollte dem Ensemble den letzten Schliff geben für den ersten internationalen Auftritt seit dem verlorenen Champions-League-Halbfinale 2016 gegen Wolfsburg.

          Die Mannschaft aus Hjørring ist schon länger Dauergast im internationalen Fußball und hat ihre ersten beiden Ligaspiele erfolgreich bestritten. Dennoch geht die Eintracht als Favorit in die Partie. Ein Problem wäre der mögliche Ausfall von der als Stammtorhüterin vorhergesehen Stina Johannes, die an Rückenproblemen leidet.

          Weitere Themen

          Kein Flutlicht nach 21 Uhr

          Sport und Energiekrise : Kein Flutlicht nach 21 Uhr

          DOSB-Präsident Weikert begrüßt das Maßnahmenpaket der Bundesregierung und ruft die Vereine zum Energiesparen auf. Bei einem Zweitligaklub gehen die Lichter künftig früher aus.

          Topmeldungen

          Ein Läufer in Paris

          Geringere Inflationsrate : So hält Frankreich die Preise niedrig

          „Wir sind das einzige Land in der Eurozone, das den Anstieg von Gas- und Elektrizitätspreisen antizipiert hat“, rühmt sich die französische Regierung. In puncto Teuerungsrate zeigt ihr Kurs durchaus Wirkung.
          Rainer Maria Kardinal Woelki am 28. September 2022 bei einem Gottesdienst während der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

          F.A.Z. exklusiv : Keine Ermittlungen gegen Woelki

          Die Kölner Staatsanwaltschaft hält die Erklärung des Kardinals an Eides statt für glaubwürdig. Sie folgt Woelkis vormaligem „unabhängigen Gutachter“ Gercke. Ein eigenes Bild macht sie sich nicht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.