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0:4 in Leverkusen : „Ich bin sauer“: Eintracht-Blick geht nach unten

  • -Aktualisiert am

Für Frankfurter Spiele in Leverkusen hilft offenbar bei Martin Hinteregger nur noch Beten. Bild: EPA

Schon wieder gehen die Frankfurter bei einem Spiel in Leverkusen unter. Der Trainer ist verstimmt und erklärt genau, welche Mängel die Eintracht hat. Doch eine wichtige Antwort bleibt Adi Hütter schuldig nach dem 0:4.

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          So langsam kann sich die Eintracht die Fahrten nach Leverkusen sparen. Das 0:4 am Samstag war die fünfte deutliche Auswärtsniederlage mit drei oder mehr Toren Unterschied hintereinander. „Ich bin sauer“, sagte Trainer Adi Hütter und begründete gleich wieso: „Man kann in Leverkusen verlieren, gerade da die Mannschaft einen Lauf großartigen Lauf hat – aber nicht so.“ Dass die Werkself technisch sauberer Fußball spielt, die schnelleren und individuell besseren Profis unter Vertrag hat, ist bekannt. Was Hütter schwer akzeptieren konnte: „Sie waren sogar in den Zweikämpfen bissiger und dynamischer als wir.“

          Bundesliga
          Peter Heß
          Sportredakteur.

          Nach einer knappen Viertelstunde schien die Auseinandersetzung wie in der vorigen Saison auf ein großes Desaster aus Frankfurter Sicht hinauszulaufen. Im vergangenen Mai verloren die Hessen 1:6, wobei alle Tore bis zur 36. Minute gefallen waren. Diesmal stand es nach 14 Minuten 0:2. Havertz und Bellarabi hatten die Treffer erzielt, nachdem die Frankfurter Abwehr jeweils über die rechte Verteidigungsflanke aufgerissen worden war. Trainer Hütter nannte den Sündenbock nicht beim Namen, aber er sagte: „Gerade das erste Tor wäre irrsinnig leicht zu verteidigen gewesen. Ein langer Pass die Seitenlinie entlang – da muss ich einfach als Verteidiger zu machen.“

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