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Bundesliga : Schmuckloser Erfolg für die Eintracht-Frauen

  • -Aktualisiert am

Die Frankfurterinnen freuen sich über den Sieg über Bremen. Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Nach dem 3:1-Heimsieg über Werder Bremen stehen die Frankfurterinnen in der Bundesliga wieder auf einem Champions-League-Rang. Auch die Zuschauerzahl sorgt für Freude bei der Eintracht.

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          Es war ein regnerischer Nachmittag, und trotzdem bekamen die Bundesliga-Fußballspielerinnen von Eintracht Frankfurt am Sonntag wieder den Aufschwung zu spüren, den die deutsche Nationalmannschaft mit ihrem zweiten Platz bei der Europameisterschaft ausgelöst hat. 2000 Zuschauer begleiteten den 3:1-Erfolg gegen Werder Bremen im Stadion am Brentanobad.

          Es war das erste Heimspiel der Saison in der üblichen Spielstätte der Hessinnen nach dem Auftakt vor der Rekordkulisse von 23.200 Zuschauern im Waldstadion. Mehr Fans hatte es in der vergangenen Spielzeit allein beim letzten Duell gegen den gleichen Gegner gegeben, als es um den dritten Platz in der Abschlusstabelle und das damit verbundene Ticket für die Champions-League-Qualifikation ging.

          Den entsprechenden Rang belegen die Adlerträgerinnen auch jetzt wieder. Doch bevor Géraldine Reuteler (35. Minute), Nicole Anyomi (46.) und Lara Prasnikar (85.) den zweiten Triumph in Folge sicherstellten, hatten es die Hessinnen spannend gemacht.

          Zwar dominierte die Eintracht vom Anpfiff weg die Partie, ließ aber in der ersten Hälfte in Sachen Chancenverwertung zu wünschen übrig und brachte, wie Trainer Niko Arnautis später analysieren sollte, nach der Pause die Gegnerinnen „unnötig ins Spiel“. Sophia Kleinherne (70.) fälschte einen Eckball so unglücklich ab, dass der Ball im Tor ihrer Teamkollegin Stina Johannes landete.

          Mit sieben Punkten aus drei Partien gehen die Frankfurterinnen in die Länderspielpause. Torjägerin Laura Freigang wird diese, anders als 14 weitere Nationalspielerinnen der Eintracht, zu Hause verbringen. Nach ihrer Schulterverletzung aus dem torlosen Remis gegen Bayern München Mitte September sollte die 24-Jährige auch gegen Werder Bremen noch nichts riskieren und wurde geschont.

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