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Europäisches Aus der Eintracht : „Hätten perfektes Spiel gebraucht“

  • Aktualisiert am

Bezeichnende Körpersprache bei Eintracht-Spieler Stefan Ilsanker: Es hat nicht gereicht. Bild: dpa

Es hat nicht gereicht für die große Überraschung. Eintracht Frankfurt kämpft in Basel ohne Erfolg. Nun sind die Hessen auch in der kommenden Spielzeit auf europäischer Ebene nur Zuschauer.

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          Der Europa-League-Sympathieträger Eintracht Frankfurt wird in der kommenden Saison auf der internationalen Bühne fehlen. „Wir hätten heute das perfekte Spiel und das nötige Quäntchen Glück gebraucht“, meinte Sportvorstand Fredi Bobic nach dem 0:1 (0:0) im Achtelfinal-Rückspiel beim FC Basel. Eine ordentlich Leistung reichte aber gegen die Schweizer im leeren St. Jakob-Stadion nicht für einen Sieg, geschweige dafür, um die 0:3-Pleite aus der Hinpartie vor 147 Tagen wieder wett zu machen und noch den großen Coup zu landen.

          „Wir hätten in der Anfangsphase ein Tor erzielen müssen, um den Gegner zu verunsichern und umgekehrt noch mehr Selbstvertrauen zu bekommen“, meinte Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter. „Insgesamt sind wir natürlich enttäuscht, dass wir ausgeschieden sind.“ Der Österreicher hatte den Fußball-Bundesligisten in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale der Europa League geführt. Nun sind die Hessen in der kommenden Spielzeit nur Zuschauer.

          „Wir sind nicht heute, sondern in Frankfurt ausgeschieden. Ich bin aber mit dem Leistungsstand zufrieden, jeder Spieler hat sein Herz auf dem Platz gelassen“, befand Bobic. Nach nur einer Woche Training kämpften und rackerten die Eintracht-Profis, oft jedoch ohne Erfolg, weil Laufwege, Sicherheit und die Feinabstimmung untereinander noch fehlten. „Wir haben ein paar gute Angriffe über die Seiten gehabt, wo am Ende der letzte Pass gefehlt hat“, sagte Hütter.

          Seine Hoffnung, dass die Basler nach anstrengender Schweizer Meisterschaft, die am Montag endete, müde sein würden und für die Frankfurter die Frische ein Vorteil wäre, erfüllte sich nicht. Die Eidgenossen zeigten sich agil und hatten noch mehr Chancen als die zum 1:0 durch Fabian Frei in der 88. Minute. Der FC Basel wird nun vom 10. bis 21. August bei der Finalrunde in Nordrhein-Westfalen dabei sein. Möglicherweise nicht lange: Am 11. August sind die starken Ukrainer von Schachtjor Donezk, die den VfL Wolfsburg mit einem 3:0 am Mittwoch rauswarfen, in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen der nächste Gegner im Viertelfinale.

          „Wir haben alles gegeben, es aber am Ende nicht geschafft. So ist Fußball“, meinte Eintracht-Routinier Makoto Hasebe. „Nun haben wir genügend Zeit bis zum ersten Pokalspiel.“ Dies bestreiten die Hessen am 11. September. Eine Woche später startet die neue Saison der Bundesliga.

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