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Eintracht Frankfurt : Nachschub aus dem Talentschuppen

Wen brauchen wir noch? Eintracht-Trainer Kovac und Sportvorstand Bobic basteln an der neuen Mannschaft. Bild: Heiko Rhode

Die Abwehr der Frankfurter Eintracht bekommt Zuwachs – aus den eigenen Reihen: Der 18 Jahre alte Noel Knothe wechselt vom Riederwald ins Team von Niko Kovac.

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          Es geht weiter Schlag auf Schlag. Nach Sebastien Haller, Gelson Fernandes, Danny da Costa, Carlos Salcedo und Jan Zimmermann hat der Lizenzspielerkader der Frankfurter Eintracht weiteren Zuwachs erhalten. Wieder ist es einer aus dem Talentschuppen vom Riederwald, der sich künftig bei den Profis an der Arena im Stadtwald für höhere Aufgaben empfehlen kann. Doch auch der 18 Jahre alte Abwehrspieler Noel Knothe wird sich gehörig anstrengen müssen, um sich im Team von Trainer Niko Kovac einen Platz zu sichern.

          Ralf Weitbrecht
          (raw.), Sport

          Bundesligaluft schnuppern, das wollen irgendwann einmal neben Knothe auch die Youngster Renat Dadaschow und Nelson Mandela, die die Sportliche Leitung um Sportvorstand Fredi Bobic und Sportdirektor Bruno Hübner schon verpflichtet haben. Einerseits, weil die Frankfurter Verantwortlichen dem Nachwuchs durchaus zutrauen, irgendwann einmal in der Bundesliga ein paar Spuren zu hinterlassen. Andererseits aber auch und vor allem, um den Anforderungen der Deutschen Fußball Liga gerecht zu werden. Diese sehen nämlich vor, dass jeder Bundesligaklub acht lokal ausgebildete Fußballspieler im Alter zwischen 15 und 21 Jahren in seinem Profikader haben muss. Insgesamt müssen zwölf Deutsche vertraglich gebunden sein.

          Kurzfristige Spekulationen um Ante Rebic

          Die nächsten Zugänge, die in den kommenden Tagen zur Eintracht stoßen, werden wieder von jenseits der Landesgrenze kommen. Der Transfer des Japaners Daichi Kamada von Sagan Tosu ist eine Formsache und bedarf nur noch des finalen Bestehens des Medizinchecks. Und auch die Verpflichtung des Kroaten Luka Jovic von Benfica Lissabon gilt in Eintracht-Kreisen als beschlossene Sache. Beschlossen – das ist seit längerem schon, dass die Eintracht und Ante Rebic getrennte Wege gehen. Trotzdem gab es am Montag kurzfristig Spekulationen, als ein Foto des kroatischen Stürmers auftauchte, das ihn gemeinsam mit Eintracht-Profi Slobodan Medojevic zeigte, der auch dank seines beherzten Auftritts im DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund einen neuen Jahresvertrag erhalten hatte. „Das war ein harmloser Besuch“, hieß es von Seiten der Eintracht. „Rebic hat nur seine Schlüssel abgegeben und noch persönliche Sachen abgeholt.“

          Persönlich vorankommen und auch international den nächsten Entwicklungsschritt machen, das will Marco Fabian. Der Mexikaner hat mit seinen Nationalmannschaftskollegen beim Confed Cup in Russland die Gruppenphase überstanden und darf sich auf weitere sonnige Tage am Schwarzen Meer freuen. In den bisherigen drei Gruppenspielen durfte der Eintracht-Profi lediglich einmal dabei sein – beim 2:1 gegen Neuseeland. Am Samstag, beim 2:1 gegen Ausrichter Russland, saß der offensive Mittelfeldspieler schon wieder auf Bank. Auch an diesem Donnerstag im Halbfinale gegen Weltmeister Deutschland (Anstoß: 20 Uhr)? Am Samstag, wenn seine Frankfurter Kollegen nach ihrem Sommerurlaub erstmals öffentlich in Erscheinung treten und die erste Übungseinheit des Fußballjahres 2017/2018 beim Kooperationspartner SC Hessen Dreieich absolvieren, wird Fabian fehlen. Wenn er im Verlaufe der Vorbereitungszeit zur Eintracht stößt, wird er einige neue Gesichter zu sehen bekommen.

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