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Frauenfußball : Drei Corona-Fälle bei der Eintracht

  • -Aktualisiert am

Positiv auf Corona getestet: Trainer Niko Arnautis Bild: Picture-Alliance

Gleich mehrere Corona-Infektionen sorgen bei den Eintracht-Frauen für Unruhe. Cheftrainer Niko Arnautis und zwei Spielerinnen fallen aus. Das Team steht vor großen sportlichen Herausforderungen.

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          Die Corona-Pandemie hatte den Spiel- und Trainingsbetrieb der Frauen der Frankfurter Eintracht bislang kaum erschwert. Bis zum vergangenen Wochenende gab es nur eine positiv getestete Spielerin – der Fall stammt aus dem vergangenen April. Doch die am vorigen Freitag vorgenommene Testreihe ergab gleich drei mit dem Virus infizierte Teammitglieder – Cheftrainer Niko Arnautis und zwei namentlich nicht genannte Spielerinnen.

          Das Trio habe sich in häusliche Isolation begeben, teilte die Eintracht am Dienstag mit. Weiter heißt es: „Allen Betroffenen geht es den Umständen entsprechend soweit gut.“ Auch sportlich stellt der Befund die SGE-Frauen vor Herausforderungen, da die Akteurinnen und vor allem der Chefcoach für das Heimspiel an diesem Sonntag (14 Uhr) gegen den MSV Duisburg ausfallen werden.

          Negative Testergebnisse

          Die Austragung des nach einigen Spielabsagen ersten Bundesligaspiels der Frankfurterinnen in diesem Jahr ist nicht gefährdet, sollten nicht weitere infizierte Spielerinnen hinzukommen. Eine am Montag vorgenommene abermalige Testung der Mannschaft hatte ausschließlich negative Testergebnisse hervorgebracht, so dass seit Wochenbeginn normal trainiert wird. Überhaupt ist während der Länderspielpause nur ein Rumpfkader im Training versammelt. Vier deutsche Nationalspielerinnen, drei aus Österreich, zwei Spielerinnen aus der Schweiz sowie eine aus Slowenien sind abwesend.

          An der Seitenlinie vertreten wird der Cheftrainer durch seine Assistenten Kai Rennich und seinen Bruder Christos Arnautis. Niko Arnautis, der dem Vernehmen nach bislang einen milden Krankheitsverlauf hat, wird via Mobilfunk Einfluss nehmen können von daheim. Denn das Match gegen Duisburg produziert und überträgt die SGE auf dem hauseigenen Sender Eintracht TV. Zur wichtigen Partie beim Tabellendritten TSG Hoffenheim eine Woche später könnten die infizierten Spielerinnen und Arnautis – entsprechende Testergebnisse vorausgesetzt – wieder mitwirken.

          Das Match im Kraichgau ist ein Schlüsselspiel für die Eintracht-Frauen und wohl die letzte Chance, noch ins Rennen um die Champions-League-Ränge einzugreifen. „Bei der Eintracht werden die nötigen Maßnahmen strengstens eingehalten“, sagte Torhüterin Merle Frohms, die derzeit bei der Nationalelf weilt, am Dienstag. „Alle sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Aber einen hundertprozentigen Schutz hat man nicht.“

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