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Fußball in der Corona-Krise : Gehaltsverzicht und Kurzarbeit bei Eintracht Frankfurt

  • Aktualisiert am

Wird zurzeit nicht gebraucht: der Mannschaftsbus der Frankfurter Eintracht Bild: dpa

Weil in der Corona-Krise der Ball nicht rollt, muss jetzt auch Eintracht Frankfurt reagieren: Dabei verzichten nicht nur die Profis des Fußball-Bundesligaklubs auf einen Teil ihres Gehalts.

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          Wegen der schwerwiegenden finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise hat nun auch Eintracht Frankfurt ein umfassendes Maßnahmepaket zur wirtschaftlichen Konsolidierung verabschiedet. Der Vorstand, die Lizenzspieler, die sportliche Leitung, das Trainerteam und die Bereichsleiter des hessischen Fußball-Bundesligisten verzichten für drei Monate auf 20 Prozent ihres Gehaltes, teilte der Verein am Donnerstag mit.

          Ebenso werden die bezahlten Präsidiumsmitglieder, die Geschäftsführung sowie die Leitung des Leistungszentrums auf Gehaltsbestandteile in gleicher Höhe verzichten. Darüber hinaus wird etwa ein Drittel der Beschäftigten der Fußball-AG und des e.V. in Kurzarbeit gehen. Zudem verzichtet die weitere Belegschaft freiwillig auf Gehalt. Dank dieser Maßnahmen könne laut Finanzvorstand Oliver Frankenbach eine kurzfristige Finanzlücke von mindestens 15 Millionen Euro annähernd geschlossen werden.

          „Wir gehen geschlossen durch diese schwierige Zeit. Wir wissen, dass viele Mitarbeiter auf unterschiedlichste Art und Weise ihren Beitrag dazu leisten. Auch wir im Sport sehen uns hier in der Verantwortung“, sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic und lobte: „Die Gespräche mit den Spielern waren sehr positiv. Alle haben ein großes Verständnis und Gefühl für ihre Rolle und ihre Verantwortung.“

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