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Scharfe Kritik von Fans : Fans kritisieren „reine Geldmaschinerie“

Klare Meinung zum Bundesliga-Neustart: der Eintracht-Fanzusammenschluss „Nordwestkurve Frankfurt“ Bild: dpa

Mit deutlichen Worten und umfassenden Forderungen haben sich Anhänger von Eintracht Frankfurt vor dem Bundesliga-Wiederbeginn zu Wort gemeldet. Sie fordern nicht weniger als ein „neues Fußballsystem“.

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          Der Fanzusammenschluss „Nordwestkurve Frankfurt“ hat sich vor dem Wiederbeginn der Bundesliga an diesem Wochenende mit einem umfangreichen Statement zu Wort gemeldet. Darin kritisiert das Bündnis von Eintracht-Anhängern den derzeitigen Fußball in Deutschland als „Spekulationsobjekt“ und „reine Geldmaschinerie“ und fordert eine Neuausrichtung des deutschen Profibereichs.

          Jan Ehrhardt
          (jaeh.), Sport

          Die bundesweit aufgekommene Kritik an den Plänen zur Fortsetzung der Saison mittels sogenannter Geisterspiele habe gezeigt, dass sich das „Milliardengeschäft Bundesliga nicht nur von uns Fußballromantikern und -idealisten, sondern auch von weiten Teilen der Gesellschaft abgekoppelt hat“, so die „Nordwestkurve“. Deshalb stellt die Gruppe nun einen Forderungskatalog auf, in dem ein „neues Fußballsystem“ skizziert wird.

          Darin fordert sie unter anderem die Rückkehr zur 50+1-Regel ohne Ausnahmen, auch bringt sie eine Gehaltsobergrenze für Spieler sowie Maximalbeträge für Ablösesummen oder Berater ins Gespräch. Zudem sollen Anteilsverkäufe nur nach ausdrücklicher Zustimmung der Vereinsmitglieder möglich sein.

          „Wir brauchen endlich wirksame Regeln, welche den Fußball zurück zu den Menschen bringen, die ihn lieben und ihn überhaupt erst so populär gemacht haben“, erklärt die „Nordwestkurve“ weiter, die speziell die Eintracht dazu auffordert, ihre Ideen „in Gremien und Arbeitsgruppen einzubringen, um sie anschließend in der Deutschen Fußball Liga voranzutreiben“.

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