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Mit großer Mehrheit : Adi Hütter Trainer des Jahres

Richtungsweisend: Adi Hütter wird zum Trainer des Jahres ernannt. Bild: dpa

Seit etwa einem Jahr trainiert Adi Hütter die Eintracht. Und zwar offensichtlich zu vollster Zufriedenheit. Wegen seines Einsatzes trägt er nun einen ehrwürdigen Titel.

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          Adi Hütter erfreut sich in der Fußball-Bundesliga größter Wertschätzung. Die in der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) organisierten Profis haben den Coach der Frankfurter Eintracht mit großem Vorsprung zum Trainer der Saison gewählt. Auf den 49 Jahre alten Österreicher, der seit einem Jahr in Frankfurt arbeitet, entfielen 41,8 Prozent aller Stimmen. Platz zwei in der Gunst der Bundesligaspieler erreichte Hütters Bremer Werder-Kollege Florian Kohfeldt, der 15 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte.

          Ralf Weitbrecht
          Sportredakteur.

          Der einstige Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel, von 2004 bis 2009 als umsichtiger Fußballlehrer in Frankfurt tätig, konnte durch seine starke Saisonleistung mit der erstklassig gebliebenen Düsseldorfer Fortuna 9,8 Prozent der mitwählenden Profis hinter sich bringen. Eintracht-Trainer Hütter ist in seinen 50 Pflichtspielen auf einen Punkteschnitt von 1,68 gekommen.

          In der Europa League hat er den Bundesligasiebten bis in das Halbfinale geführt, in dem nach dem verlorenen Elfmeterschießen beim späteren Cupsieger FC Chelsea Endstation war. Als Auszeichnung für seine famose Premierensaison erhält Hütter von der VDV die „Silberne Trainerbank“. Mit Makoto Hasebe und Luka Jovic schafften es zudem zwei seiner Stammspieler in die Bundesliga-Auswahl VDV 11. Der zu Real Madrid abwandernde Jovic erhielt dabei mit 75,8 Prozent Zustimmung den Spitzenwert aller elf gewählten Profis.

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