https://www.faz.net/-gtl-a39k7

Gesundheitsamt gibt Erlaubnis : Eintracht Frankfurt zum Saisonauftakt vor 6500 Fans

  • Aktualisiert am

Nur ein kleiner Teil, aber immerhin: 6500 Eintracht-Fans dürfen gegen Bielefeld ins Stadion. Bild: dpa

Eintracht Frankfurt darf zum Saisonauftakt doch mit der Unterstützung von Zuschauern rechnen. Zum ersten Saisonspiel gegen Bielefeld sind 6500 Zuschauer zugelassen. In Darmstadt dürfen nur 1741 Fans zuschauen.

          1 Min.

          Eintracht Frankfurt darf den Saisonauftakt in der Fußball-Bundesliga gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld vor 6500 Zuschauern bestreiten. Die Hessen erhielten am Freitag vom zuständigen Gesundheitsamt der Mainmetropole die entsprechende Genehmigung für die Partie am 19. September in der heimischen Arena.

          Zuvor hatte bereits Ligarivale RB Leipzig grünes Licht für Heimspiele vor bis zu 8500 Fans erhalten. Eine bundeseinheitliche Freigabe für die teilweise Zuschauer-Rückkehr in die Stadien wird nicht vor Ende Oktober erwartet.

          Die Zulassung für die Frankfurter von 6500 Besuchern gilt in der gleichen Größenordnung auch für das zweite Saison-Heimspiel gegen die  1899 Hoffenheim am 3. Oktober. In Hessen gilt eigentlich eine Beschränkung von maximal 250 Personen für Großveranstaltungen im Freien.

          Verkauf nur unter Dauerkartenbesitzern und Mitgliedern

          „Die Lage hat sich nicht groß entspannt, aber sie hat sich stabilisiert“, sagte Vorstandsmitglied Axel Hellmann über die Coronavirus-Pandemie und sprach mit Blick auf das 33 Seiten umfassende Hygienekonzept von einer der „größten und komplexesten Herausforderungen, die wir in der Zeit bei der Eintracht vergegenwärtigen mussten“.

          Die Tickets für die beiden Bundesligaspiele sollen ausschließlich online unter den Dauerkarteninhabern und Vereinsmitgliedern verlost werden. Die erworbenen Eintrittskarten können übertragen werden, die Kontaktdaten des neuen Besitzers müssen aber bei der Eintracht hinterlegt werden.

          Auch Darmstadt darf Fans ins Stadion lassen

          Der SV Darmstadt 98 darf sein erstes Zweitliga-Heimspiel am 26. September gegen den SSV Jahn Regensburg vor 1741 Zuschauern bestreiten. Dies teilten die Lilien am Freitag mit. Das vom Gesundheitsamt geprüfte Hygienekonzept wurde nach Klubangaben vom Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Darmstadt genehmigt. In Hessen gilt eigentlich eine Beschränkung von maximal 250 Personen für Großveranstaltungen im Freien. 

          „Wir freuen uns, dass uns die Behörden nach sehr guten und konstruktiven Gesprächen die Genehmigung für unser Hygienekonzept erteilt haben. Gleichzeitig sind wir als Verein sowie alle Zuschauer in der Pflicht, mit diesem Vertrauensvorschuss verantwortungsvoll umzugehen und am Spieltag alle hygienischen Bestimmungen einzuhalten“, sagte Darmstadts Vereinspräsident Rüdiger Fritsch. Details zur Ticketvergabe wolle man bis zum Ende der kommenden Woche bekanntgegeben.

          Weitere Themen

          Von Goethe bis Ebbel Video-Seite öffnen

          Quiz zu 75 Jahre Hessen : Von Goethe bis Ebbel

          Die Hessen haben ein Lieblingsgetränk, ihr Bundesland hat eine geographische Mitte und große Namen spielen eine Rolle und das Land hat Nachbarn. Ein Quiz zum 75. Jahrestag der Gründung des Bundeslands in Deutschlands Mitte.

          Topmeldungen

          Ein Patient im Intensivzimmer eines bayerischen Krankenhauses.

          Coronavirus : Krankenhäuser reduzieren Betten für Covid-Erkrankte

          Nur noch zehn Prozent der Intensivbetten werden künftig freigehalten: Ärzte befürchten bei einer zweiten Welle Engpässe in der Pflege. Der Präsident der Bundesärztekammer warnt davor, auf die Quotenregelung ganz zu verzichten.
          Dunkle Wolken über Mehrfamilienhäusern aus der Gründerzeit im Prenzlauer Berg (Archivbild)

          Immobilienmarkt : Der Mietendeckel verschärft Berlins Wohnungsnot

          In Berlin können Mieter bald verlangen, die Miete auf eine gesetzlich vorgegebene Grenze zu senken. Schon jetzt wirkt sich das umstrittene Instrument zur Preisdämpfung massiv auf den Wohnungsmarkt aus. Selbst die Genossen sind verärgert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.