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Lukas Mai bei den „Lilien“ : Nur ein Zwischenschritt

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Talent des FC Bayern, an die „Lilien“ ausgeliehen: Lukas Mai will hoch hinaus. Bild: dpa

Der vom FC Bayern ausgeliehene Fußballprofi Lukas Mai will sich bei Darmstadt 98 entwickeln. Die Bühne der zweiten Liga soll für ihn zum Sprungbrett werden.

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          Den beiden Fußballprofis Tobias Kempe und Erich Berko ist Lukas Mai jetzt räumlich deutlich nähergekommen. Am Samstag, beim Trainingsauftakt des SV Darmstadt 98, stand der 20 Jahre alte Innenverteidiger gemeinsam mit seinen beiden neuen Teamkollegen auf dem Platz. Kempe und Berko kennt Mai noch aus deren Zeit bei Dynamo, als er wiederum Zuschauer im Dresdner Stadion war. Da sei es „schon eine Ehre“, in Zukunft mit den beiden zusammenarbeiten zu dürfen, sagte Mai. Aber auch der gebürtige Dresdner hat mittlerweile etwas zu bieten. Schon im Alter von 18 sammelte er bei Bayern München in zwei Bundesligaspielen wertvolle Erfahrung. Noch Anfang Juli trug Mai, der mit Bayern II Drittliga-Meister wurde, das Trainingsdress der Profis. Nun haben die Darmstädter das vielversprechende Talent für den Spielbetrieb in der zweiten Liga ausgeliehen.

          „Ich werde hier viel lernen“, sagte der U-20-Nationalspieler, der sich als „spielstarker Innenverteidiger“ beschreibt. Der aber auch die robuste Gangart auf dem Platz beherrscht und sich durchzusetzen weiß. Sein Lehrmeister in Darmstadt ist der neue Trainer Markus Anfang, der Mai davon überzeugen konnte, seine Profilaufbahn bei den „Lilien“ fortzusetzen – vermutlich ein Zwischenschritt nach ganz oben. „Lukas ist ein Leadertyp, obwohl er noch ein junger Kerl ist“, sagte Anfang.

          Mit Mai gibt es im Spielerkreis bisher nur ein neues Gesicht. Ein altbekanntes könnte jedoch folgen. Als Leihspieler von Union Berlin hatte Nicolai Rapp die Darmstädter in der Rückrunde der Vorsaison so überzeugt, dass sie sich eine neuerliche Zusammenarbeit mit dem Innenverteidiger gut vorstellen können. Der Abwehrspieler würde gut zu den Südhessen passen, ließ der Darmstädter Sportchef Carsten Wehlmann verlauten. Von den Berlinern ist Rapp mittlerweile freigestellt worden, um seinen Arbeitsplatzwechsel vorantreiben zu können.

          Einen Innenverteidiger suchen die „Lilien“ nach dem Abgang von Dario Dumic zurück zum FC Utrecht noch, ein anderer ist mit Immanuel Höhn nach fünfmonatiger Verletzungspause wieder in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. 23 Profis standen Anfang beim Trainingsstart zur Verfügung. Sie alle bestärkten den neuen Cheftrainer in seiner Auffassung, mit dem SVD die richtige Wahl getroffen zu haben. „Ich bin begeistert von den Jungs, wie sie heute aufgetreten sind.“

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