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Mainz gegen Freiburg : Uninspirierte Auftritte

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Umkämpftes Spiel mit wenigen Höhepunkten: Unentschieden zwischen Mainz und Freiburg Bild: Picture-Alliance

Sowohl der FSV Mainz 05 als auch der SC Freiburg sind sehr gut in die Saison gestartet. Im direkten Aufeinandertreffen kann aber keine der beiden Mannschaften überzeugen.

          2 Min.

          Magerkost statt Offensivspektakel: Der FSV Mainz 05 und der SC Freiburg haben sich am 5. Spieltag der Bundesliga torlos getrennt. 13.500 Zuschauer erlebten am Samstag eine Partie auf schwachem Niveau, die keinen Sieger verdient hatte. Mainz schiebt sich mit zehn Punkten vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz, die noch ungeschlagenen Freiburger bleiben mit neun Zählern vorerst Fünfter.

          Bundesliga

          Die Tabellenkonstellation versprach mehr, als die 90 Minuten hielten. Beide Mannschaften bekämpften sich von der ersten Minute an und neutralisierten sich weitgehend. Freiburg agierte in der ersten Halbzeit etwas gefälliger und spielstärker als die Hausherren, die mit Laufbereitschaft und Aggressivität dagegen hielten. Nach dem Wechsel war Mainz etwas stärker, aber nicht effizient. „In der ersten Halbzeit waren wir träge. Da war keine Schnelligkeit in den Aktionen“, bemängelte FSV-Coach Svensson. „Die zweite Halbzeit war einen Tick besser.“

          Die Gäste setzten die ersten Offensivakzente, waren im Abschluss aber nicht präzise genug. Mainz kam nur sporadisch vor das gegnerische Tor, weil der SC in der Abwehr sicher stand und dem FSV nur wenig Räume bot. Zudem waren die Angreifer Adam Szalai und Jonathan Burkardt oft auf sich allein gestellt. Erst kurz vor der Pause gab Jean-Paul Boetius den ersten Torschuss im gesamten Spiel ab, der Gästetorwart Mark Flekken aber vor keine Probleme stellte.

          Freiburg in Verlegenheit

          Bo Svensson, der Trainer von Mainz 05, reagierte auf die schwache Offensivleistung und brachte mit Wiederbeginn Karim Onisiwo für Szalai. Am Spielverlauf änderte dies jedoch erst einmal nichts. Zweikämpfe, Fouls und Fehlpässe prägten weiter die Partie. „Wir wollten kein wildes Spiel, das ist uns gelungen. Es war kein schönes Spiel, aber wir haben immer eine gewisse Kontrolle gehabt. Ich bin zufrieden“, resümierte Streich und räumte ein: „Natürlich wollen wir besser Fußball spielen.“

          Nach knapp einer Stunde wurde es dann endlich mal wieder gefährlich. Burkhardt stürmte allein auf das Freiburger Tor zu, scheiterte aber am glänzend reagierenden Flekken. Für den U21-Nationalspieler war es die letzte Aktion – er musste für Marcus Ingvartsen Platz machen.

          Die Gastgeber agierten nun etwas druckvoller und brachten Freiburg jetzt hin und wieder in Verlegenheit. Onisiwo (68.) vergab eine weitere Möglichkeit, als er aus aussichtsreicher Position verzog. Und auch Jeremiah St. Juste (80.) konnte den gut aufgelegten Flekken im Gäste-Tor aus Nahdistanz nicht überwinden.

          Die Breisgauer kamen in der Schlussphase kaum noch zu Entlastungsangriffen und beschränkten sich fast ausschließlich auf die Absicherung des einen Punkts. Der geriet auch nicht mehr in Gefahr, weil dem FSV die Ideen und die Präzision fehlten. Mit der letzten Aktion des Spiels hätte Freiburg fast noch den Siegtreffer erzielt, doch FSV-Torwart Robin Zentner parierte einen Schuss des eingewechselten Vincenzo Grifo.  „Es ist gut, dass wir noch nicht verloren haben. Das bedeutet, wir haben bisher immer Punkte geholt. Darüber sind wir froh“, resümierte SC-Trainer Christian Streich.

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