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Duell mit Mönchengladbach : Mainz 05 soll spielerisch flexibler werden

  • -Aktualisiert am

Maxim Leitsch nimmt einen Ball mit der Brust an. Bild: Reuters

Der Mainzer Trainer Bo Svensson fordert von sich und seinen Spielern mehr Phantasie bei spielerischen Lösungen. Diese haben zuletzt gefehlt. Doch der Trainer vertraut seinen Profis weiterhin.

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          Sechs Tage nach der ersten Saisonniederlage des FSV Mainz 05 fand Bo Svensson selbstkritische Worte. Wenn ein Spiel sich verändere oder ein Gegner anders auftrete als erwartet, wie im Fall der überraschend defensiv eingestellten Leverkusener geschehen, „müssen wir konstruktiver damit umgehen, sowohl das Trainerteam als auch die Mannschaft“, sagte er am Freitag. „Es ist auch eine Traineraufgabe, den Spielern für alle Phasen und Situationen Lösungen an die Hand zu geben.“

          Bundesliga

          Gegen Bayer war dies beim 0:3 nicht gelungen. In Gladbach soll so etwas am Sonntagabend (17.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei DAZN) nicht noch einmal vorkommen – wobei der Mainzer Cheftrainer davon ausgeht, dass es für die Borussia nach dem Verlauf der ersten vier Spieltage keinen Grund gibt, von ihrer Herangehensweise abzuweichen. Unter ihrem neuen Trainer Daniel Farke praktiziert die Elf vom Niederrhein bislang einen stärker am Ballbesitz orientierten Fußball, als es in der vorigen Spielzeit unter Adi Hütter der Fall war.

          Exzellenter Torhüter

          „Sie haben eine klare Handschrift, die sehr gut zu den individuellen Qualitäten passt“, hob Svensson hervor. „Sie haben ein gutes Positionsspiel, wollen immer die Kon­trolle und haben vor allem mit Ball sehr gute Abläufe, die es jedem Gegner schwer machen.“

          Abgesehen davon, verfügen die Gladbacher über einen exzellenten Torhüter – eine Erkenntnis, für die Svensson sich keine Bilder vom 1:1 der Borussia beim FC Bayern anschauen musste. „Das wissen wir aus unseren beiden Spielen der vorigen Saison.“ Beide Male lag es vor allem am Schweizer Keeper, dass die 05er sich mit einem Punkt zufriedengeben mussten.

          Offen ließ der Däne, ob er Veränderungen in der Abwehrkette plant. Alexander Hack und Maximilian Leitsch hatten beim Leverkusener Doppelschlag zum 0:2 und 0:3 unglückliche Figuren abgegeben, Hack musste denn auch zur Pause für Niklas Tauer weichen. Einerseits sagte Svensson: „Andere Kandidaten klopfen an die Tür und machen Druck.“

          Dann fügte er hinzu: „In den drei Spielen davor und im Pokal haben wir nur sehr wenige Chancen zugelassen, da hat es die Defensive sehr gut gemacht.“ Klar sei, dass die kritisierten Akteure „nicht dauerhaft solche Leistungen“ wie gegen Bayer abliefern könnten. „Aber ich habe Vertrauen in die Jungs. Sie wissen, dass sie nicht gut waren.“

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