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Hessen : Politik entscheidet nicht, ob E-Sport als Sport gilt

  • Aktualisiert am

Innenminister Beuth: Die Anerkennung von E-Sports als Sportart ist nicht Aufgabe der Politik. Bild: dpa

Ob E-Sport als Sport zählt, ist laut Innenminister Beuth nicht Entscheidung von Politik, sondern des jeweiligen Landessportbunds. Der Deutsche Olympische Sportbund entzog sich dieser Aufgabe bisher jedoch.

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          Eine mögliche Anerkennung von Computerspielen als förderfähige Sportart liegt nach den Worten von Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) in den Händen von Sportverbänden. Dies sei keine Angelegenheit der hessischen Landespolitik, sagte er am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden. Was im jeweiligen Bundesland als Sport gelte, bestimme der zuständige Landessportbund, ergänzte der Linken-Abgeordnete Hermann Schaus. Eine übergeordnete Beurteilung sei die Aufgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes, der eine Anerkennung schon mehrmals abgelehnt hat.

          Der AfD-Parlamentarier Karl Bolldorf hatte in einem Antrag die Landesregierung aufgefordert, E-Sports als Sport anzuerkennen und finanziell zu unterstützen. Das Spielen von Videospielen könne die Motorik und das taktische Verständnis schulen, sagte Bolldorf.

          Vanessa Gronemann von den Grünen erklärte, Bolldorf vermische zwei Dinge, die nicht zusammengehörten: Kommerz und die wesentlichen Werte des Sports. Der SPD-Abgeordnete Bijan Kaffenberger warf der AfD-Fraktion reinen Aktionismus ohne eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema vor. Als E-Sports wird das sportwettkampfmäßige Spielen von Video- und Computerspielen bezeichnet.

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