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Zweite Bundesliga : Ein Darmstädter Luxusproblem in der Abwehr

  • -Aktualisiert am

Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht muss entscheiden, wer in der Abwehr spielen darf. Bild: dpa

Dem Darmstädter Trainer Torsten Lieberknecht stehen gegen Bielefeld fünf Verteidiger für die Dreierkette zur Verfügung. Welche Spieler müssen auf die Bank? Nur eines ist klar: Wer spielt, muss liefern.

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          Seine erste Saison im Trikot von Darmstadt 98 hatte sich Jannik Müller anders vorgestellt. Im Sommer 2021 von dem slowakischen Erstligaklub Dunajská Streda zum SVD gewechselt, konnte sich der zweitligaerfahrene Innenverteidiger damals berechtigte Hoffnungen auf einen Stammplatz machen. Dann aber war er zunächst nur Teilzeitkraft; gegen Ende der Hinrunde fand sich Müller gar auf der Tribüne wieder. „Das war die schwierigste Phase“, sagt er.

          2. Bundesliga

          Aus dieser hat sich der 27-Jährige mittlerweile herausgekämpft. Müller hat sich zur Stammkraft entwickelt. Seit dem zweiten Spieltag dieser Saison stand er immer in der Startelf. Als linkes Glied der Dreierkette trägt Müller mit stabilen Leistungen dazu bei, dass sich die „Lilien“ in den vergangenen fünf Partien nur vier Gegentore fingen, dreizehn Punkte einfuhren und gleichauf mit Spitzenreiter Paderborn auf Platz zwei stehen. „Ich bin sehr froh über die Entwicklung und freue mich, dass ich der Mannschaft helfen kann“, sagt Müller.

          Das Luxusproblem

          Freilich profitierte er dabei zuletzt auch von den verletzungsbedingten Ausfällen der Verteidigerkollegen Thomas Isherwood und Clemens Riedel. Riedel saß in der vergangenen Woche beim 2:2 gegen Heidenheim wieder auf der Bank, zum Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Sonntag (13.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur 2. Bundesliga und bei Sky) kehrt auch der zuvor Gelb-Rot-gesperrte Klaus Gjasula zurück.

          Für die Dreierkette stehen Trainer Torsten Lieberknecht inklusive Patric Pfeiffer und Christoph Zimmermann fünf Spieler zur Verfügung. Muss der bislang tadellose Müller weichen? „Eigentlich dürfte ich keinen rausnehmen. Jeder, für den ich mich entscheide, muss liefern“, ist sich Lieberknecht des Lu­xus­problems bewusst.

          Gegner Bielefeld, das nach vier Niederlagen zum Auftakt unter dem neuen Trainer Daniel Scherning in zwei Spielen vier Punkte holte, bezeichnet Lieberknecht als „Hausnummer“ – mit der man sich aber gerne messe.

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