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Reaktionen der DFB-Sponsoren : Wie sich die Worte gleichen

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Was wäre der DFB ohne seine Sponsoren? Präsident Niersbach (l.) und Manager Bierhoff verschwinden fast vor den Werbetafeln Bild: dpa

Die DFB-Sponsoren „begrüßen“ und „beobachten“ die Prüfung der Schwarze-Kasse-Gerüchte rund um die Fußball-WM 2006. Sie bleiben Partner, fordern aber eine „lückenlose Aufklärung“.

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          Die Affäre um mögliche schwarze Kassen bei der WM 2006 beschäftigt auch die Sponsoren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Sie stehen zu ihrem Engagement, fordern vom DFB aber auch eine lückenlose Aufklärung. Ihre Reaktionen im Wortlaut.

          Coca Cola: „Wir begrüßen, dass der DFB eine internationale Wirtschaftskanzlei beauftragt hat und erwarten, dass es zu einer schnellen und umfassenden Aufklärung der Fakten kommt.“

          Daimler: „Wir beobachten die Entwicklungen genau und begrüßen eine lückenlose Aufklärung.“

          adidas: „Zu den Gerüchten und Spekulationen rund um die WM-Vergabe äußern wir uns aktuell nicht, da wir Gerüchte und Spekulationen grundsätzlich nicht kommentieren.“

          Allianz: „Die Allianz hat seit 2011 eine gute und erfolgreiche Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). Auch über die derzeitigen Vorwürfe bezüglich der WM-Vergabe 2006 haben wir mit den DFB-Verantwortlichen gesprochen. Wir gehen davon aus, dass der DFB die Vorwürfe lückenlos aufklären wird.“

          Telekom: „Es wurde zugesichert, die gegen das Organisationskomitee erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußball-WM 2006 schnellstmöglich zu prüfen und aufzuklären. Wir als Partner der WM 2006 und Partner des DFB begrüßen dieses Vorgehen. Die Verantwortlichen des DFB wissen, dass sie dabei unter großem Zeitdruck stehen.“

          Bitburger: „Wir begrüßen die vom DFB initiierte umfassende und rückhaltlose Aufklärung aller im Raum stehenden Vorwürfe.“

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