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Rassismusvorwürfe : Uefa stellt Verfahren gegen 1. FFC Frankfurt ein

  • Aktualisiert am

Verfahren eingestellt: Die Fans des 1.FFC Frankfurt haben Gaelle Enganamouit (links) doch nicht beleidigt. Bild: dpa

Nichts dran an Rassismusvorwürfen: Die Uefa stellt ein Verfahren gegen den 1.FFC Frankfurt nach dem Champions League-Spiel gegen Rosengard wieder ein.

          Die europäische Fußball-Union Uefa hat ein Verfahren gegen den Frauen-Bundesligisten 1. FFC Frankfurt wegen  mutmaßlicher rassistischer Verfehlungen wieder eingestellt. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt.

          Einige Zuschauer des FFC sollen eine Spielerin des schwedischen Meisters FC Rosengard während des Champions-League-Viertelfinalspiels in der vergangenen Woche mit rassistischen Rufen überzogen haben. Der Verein habe diese Vorwürfe aber gegenüber der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Uefa entkräften können, erklärte FFC-Manager Siegfried Dietrich. „Wir danken den Gremien der Uefa für die gute Zusammenarbeit und Kooperation bei der Aufklärung der genauen Umstände der Angelegenheit und die schnelle Entscheidung, das Verfahren einzustellen und die Akte zu schließen.“

          Die Frankfurter hatten schon unmittelbar nach dem Spiel beteuert, dass die Buh-Rufe einiger Zuschauer keinen rassistischen Hintergrund gehabt hätten, sondern nur die Reaktion auf ein schweres Foul der betreffenden Spielerin gewesen seien. Der FFC setzte sich in diesem Viertelfinal-Duell mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen Rosengard durch.

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