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Rallye Dakar : Wüstenrallye startet im Schnee

  • Aktualisiert am

Mit Vollgas durchs Wasserloch: Jutta Kleinschmidt Bild: REUTERS

Bei Schneetreiben hat die Rallye Dakar im französischen Clermont-Ferrand begonnen. Der VW Touareg hat seine erste Bewährungsprobe bestanden. Am Neujahrstag belegte Jutta Kleinschmidt den zehnten Rang.

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          Der brandneue Volkswagen Touareg hat zum Auftakt der Wüsten-Rallye Dakar seine erste Bewährungsprobe bestanden. Beim ersten echten Vergleich mit der Konkurrenz am Neujahrstag belegten Jutta Kleinschmidt (Köln) und ihre italienische Beifahrerin Fabrizia Pons nach dem 1,5 km langen Prolog im zentralfranzösischen Clermont-Ferrand den zehnten Rang. Zwei Plätze vor ihnen rangierten ihre neuen Teamkollegen Bruno Saby/Matthew Stevenson (Frankreich/Großbritannien).

          Der erste Sieg bei der 26. Auflage des Wüsten-Klassikers ging an den Japaner Kenjiro Shinozuka im neuen Nissan Pick-up vor seinem südafrikanischen Teampartner Giniel de Villiers und dem italienischen Mitsubishi-Piloten Massimo Biasion. Einen guten Einstand ins offizielle Mitsubishi-Werksteam gab die Allgäuerin Andrea Mayer (Hiemenhofen), die zusammen mit ihrem Münchner Co-Piloten Andreas Schulz den sechsten Rang erzielte.

          „Wir sahen nicht schlecht aus“

          „Wir testen hier für 2005 und wollen daher mit viel gewonnener Erfahrung ins Ziel kommen“, erklärte Jutta Kleinschmidt, die 2001 im Mitsubishi Pajero als erste Frau den Marathon-Klassiker gewonnen hatte. „Unter diesem Aspekt sahen wir beim ersten Vergleich mit der Konkurrenz nicht schlecht aus.“

          Wüstenrallye? Die für den Staub der Wüste präparierten Autos quälten sich im französischen Massif Central durch den Schneematsch

          „Ich freue mich, erstmals für Mitsubishi fahren zu dürfen und das Vertrauen schon jetzt ein wenig bestätigt zu haben“, äußerte sich Andrea Mayer, die an diesem Freitag auf der zweiten Etappe vom südfranzösischen Narbonne ins spanische Castellon ihren 36. Geburtstag feiert.

          Dichtes Schneetreiben

          Bei dichtem Schneetreiben im französischen Massif Central machten sich 600 Teams auf den über 11.000 km langen 18tägigen Trip quer durch die nordafrikanische Wüste in die senegalesische Hauptstadt Dakar, wo die Rallye am 18. Januar endet. Der Start und die Etappe durch Frankreich waren gefährdet, nachdem Umwelt-Aktivisten versucht hatten, den französischen Streckenabschnitt verbieten zu lassen. Am Mittwochabend aber entschied ein Gericht in einem Schnellverfahren für den Veranstalter.

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