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Radsport : Milram-Teamwork klappt: Zabel hilft, Petacchi gewinnt

  • Aktualisiert am

Auf der Schlußetappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico hat das Zusammenspiel der Radsprinter Erik Zabel und Alessandro Petacchi bei Milram erstmals zu einem Tagessieg geführt.

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          Die Rechnung des neuen Milram-Team ist auf der letzten Etappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico doch noch aufgegangen. Italiens Sprintstart Alessandro Petacchi siegte am Dienstag im Massensprint nach 166 Kilometern bei stürmischem Wind im Adria-Badeort San Benedetto zeigte sich damit vier Tage vor dem ersten Saisonhöhepunkt Mailand-San-Remo am Samstag auf der Höhe des Geschehens.

          Der fünftplazierte Zabel (Unna), der Petacchi mustergültig in Position brachte, jubelte schon, bevor sein Teamkollege als erster die Linie passierte. Zuvor waren die beiden in den vergangenen Tagen mehrmals knapp am Sieg vorbei gefahren. In der Gesamtwertung verpaßte der Ansbacher Radprofi Jörg Jaksche den Sieg der Sieben-Etappenfahrt um 14 Sekunden. Der in Spanien für Liberty Seguros fahrende Franke, der vor zwei Jahren Paris-Nizza gewann, mußte sich nur dem Niederländer Thomas Dekker beugen. Der in der Schweiz lebende Cottbuser Andreas Klöden, der sich langfristig auf die Tour de France vorbereitet, bestritt sein drittes Saisonrennen und spielte mit großem Rückstand keine Rolle.

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