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Radsport : Deutschland-Tour wird wiederbelebt

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Längst Geschichte: Das Team Gerolsteiner bei der Deutschland-Tour 2007 Bild: dpa

Der deutsche Radsport gewinnt weiter an Akzeptanz. Es sind allerdings Franzosen, die für eine Wiederbelebung der Tour sorgen. Präsident Scharping genießt die neue Popularität.

          Der deutsche Radsport ist wichtig für die internationalen Macher in dieser Branche, daran hat auch die Amaury Sport Organisation (Aso) nie einen Zweifel gelassen. Die Aso veranstaltet unter anderem die Tour de France - und sie wird nun auch auf dem deutschen Markt aktiv werden. Die Franzosen sorgen, das wurde am Dienstag bekannt, für eine Wiederbelebung der Deutschland-Tour. Die Aso hat die Rechte des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) daran übernommen. Die Neuauflage soll 2017 oder 2018 starten. Die Kooperation ist über zehn Jahre angelegt. Die vorerst letzte Deutschland-Rundfahrt hatte 2008 stattgefunden.

          Die Franzosen sind seit längerem sehr stark interessiert an der deutschen Szene, die durch die Doping-Problematik im Radsport, nicht zuletzt durch den Doping-Fall Ullrich, stark erschüttert worden war. Der Radsport hierzulande glaubt, inzwischen wieder eine größere Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu genießen. Deshalb wird Düsseldorf auch im Jahr 2017 den Grand Départ der Tour ausrichten. „Zusammen mit dem BDR haben wir das Ziel, die Deutschland-Tour wieder attraktiv zu machen und zu zeigen, wie viel Spaß Radsport machen kann“, sagte der Aso-Manager Yann Le Moënner jetzt zur frischen Zusammenarbeit mit den Deutschen.

          Natürlich ist auch BDR-Präsident Rudolf Scharping sehr erfreut. Er behauptete: „Diese Vereinbarung ist für den BDR richtungweisend. Die neue Deutschland-Tour ist ein weiteres Element, um die Radsport-Begeisterung in Deutschland auszubauen und die Popularität des Radfahrens in seiner gesamten Breite zu fördern.“

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