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Rad-WM in Qatar : „Als Sprinter zählt nur der Sieg“

  • Aktualisiert am

Zentimeter-Entscheidung: der Norweger jubelt schon, während der Deutsche den Kopf hängen lässt Bild: dpa

Auf den letzten Metern wird Pascal Ackermann bei der Rad-WM noch der Sieg im U23-Straßenrennen entrissen. Doch auch mit Silber kann er sich zufrieden ins Profilager verabschieden.

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          Pascal Ackermann schlug enttäuscht auf seinen Lenker. Den WM-Triumph so dicht vor den Augen, wurde der 22-Jährige noch wenige Zentimeter vor dem Zielstrich abgefangen. Pascal Ackermann musste sich am Donnerstag bei der Straßenrad-WM in Doha mit dem zweiten Platz im U23-Rennen hinter dem Norweger Kristoffer Halvorsen begnügen.

          „Ich ärgere mich schon. Das war sehr knapp, und als Sprinter zählt nur der Sieg. Ich bin aber zufrieden, dass es mit einer Medaille geklappt hat“, sagte Ackermann der Deutschen Presse-Agentur, nachdem er perfekt von der deutschen Mannschaft in Szene gesetzt worden war. „Auf den letzten Metern ist mir aber ein wenig die Luft ausgegangen.“ Dritter wurde der Italiener Jakub Mareczko. Direkt dahinter komplettierte Phil Bauhaus (Bocholt) das gute deutsche Abschneiden.

          Sieger Kristoffer Halvorsen (Norwegen) wird von Pascal Ackermann (l.) und dem Italiener Jakub Mareczko (R) in die Mitte genommen
          Sieger Kristoffer Halvorsen (Norwegen) wird von Pascal Ackermann (l.) und dem Italiener Jakub Mareczko (R) in die Mitte genommen : Bild: dpa

          Im U23-Straßenrennen hielten sich die deutschen Fahrer lange zurück, ehe sie im Finale das Kommando übernahmen. „Es war klar, dass es auf ein Duell mit Halvorsen hinausläuft“, sagte Ackermann, der in der nächsten Saison ins Profilager zum Team Bora-hansgrohe wechselt.

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