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Rad : Rebellin darf doch nicht bei WM starten

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Der italienische Radprofi Davide Rebellin, der bei der WM für Argentinien an den Start gehen wollte, kann nicht antreten. Der argentinische Verband verweigerte die Meldung seines neuen Staatsbürgers beim Weltverband.

          Der italienische Radprofi Davide Rebellin, der am Sonntag bei der Straßen-WM in Verona für Argentinien an den Start gehen wollte, kann nicht antreten. Der argentinische Verband verweigerte am späten Donnerstagabend überraschend die Meldung seines
          neuen Staatsbürgers beim Radsport-Weltverband UCI, weil der Gerolsteiner-Profi nicht im Besitz des Original-Passes des Landes sei, erklärte der zuständige UCI-Vertreter Alain Rumpf. „Damit kann er den Start vergessen. Davide wird nicht fahren. Das ist eine menschliche Tragödie“, erklärte Rebellins Team-Manager Hans Holczer.

          Rebellin war Mitte des Monats für eine Woche nach Argentinien gereist und mit einem behelfsmäßigen argentinischen Paß zurückgekehrt. Weil er vom italienischen Nationaltrainer nicht nominiert worden war, hatte Rebellin, der den Weltcup anführt und für Sonntag als einer der heißen Favoriten gehandelt wurde, die argentinische Staatsbürgerschaft angestrebt. Behörden des Landes hatten mehrmals öffentlich Zustimmung signalisiert und Rebellin als neuen Staatsbürger begrüßt. Am Mittag war der 33jährige noch von seinem Startrecht fest überzeugt. „Ich fahre“, hatte er erklärt.

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