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Premier League : Startrekord für den FC Arsenal

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Der FC Arsenal hat den Startrekord des FC Liverpool geknackt und nach dem 13. Spiel ohne Niederlage die Tabellenführung in der Premier League gefestigt.

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          Der FC Arsenal hat den Startrekord des FC Liverpool geknackt und nach dem 13. Spiel ohne Niederlage die Tabellenführung in der Premier League gefestigt. Die „Gunners“ gewannen am Samstag mit 3:0 bei Birmingham City und haben nun 33 Punkte. Absetzen konnten sich die Londoner jedoch nicht, weil die Verfolger FC Chelsea (32) und Manchester United (31) gleichfalls siegten.

          Vor einem Jahr war der FC Liverpool zwölf Spiele lang ohne Niederlage geblieben, nun verbesserte Arsenal diesen Rekord dank der Tore von Freddie Ljungberg (4.), Dennis Bergkamp (80.) und Robert Pires (88.). Torhüter Jens Lehmann blieb weitgehend unbeschäftigt, obwohl die Mannschaft von Arsène Wenger ein Handicap zu verkraften hatte: In Lauren, Martin Keown, Patrick Vieira und Ray Parlour traten vier Profis ihre Spielsperren an, die sie sich wegen der Handgreiflichkeiten am sechsten Spieltag in der Partie gegen Manchester United eingehandelt hatten. Vieira und Parlour müssen jeweils einmal aussetzen, Keown verpaßt drei, Lauren sogar vier Partien. „Wir haben Charakter gezeigt, gut verteidigt und den Gegner unter Kontrolle behalten. Er hatte kaum große Chancen“, sagte Wenger zufrieden.

          Ferguson bei ManU vor der Vertragsverlängerung

          Die Blackburn Rovers, bei denen der frühere deutsche Nationalspieler Markus Babbel 90 Minuten durchspielte, reisten unverrichteter Dinge aus Manchester ab. Seit 41 Jahren konnten sie nicht mehr im Stadion „Old Trafford“ gewinnen. Gesprächsthema Nummer eins beim englischen Meister war jedoch weniger der 2:1-Sieg gegen den Außenseiter als vielmehr die bevorstehende Vertragsverlängerung von Trainer Alex Ferguson.

          Fergusons Unterschrift unter einen neuen, bis 2007 datierten Kontrakt würde ihm ein jährliches Einkommen von 5,7 Millionen Euro bescheren. „Es sind nur noch Kleinigkeiten zu regeln, aber wir kommen uns näher“, sagte der Schotte. Der ManU-Trainer sieht keine Probleme darin, daß er vergangene Woche den Hauptaktionär des Vereins, JP McManus, auf mehrere Millionen Euro verklagt hat. „Der Verein hat mich noch nicht darauf angesprochen, es handelt sich um eine private Angelegenheit“, sagte Ferguson.

          Der Schotte fordert vom irischen Multimillionär die Hälfte der Zuchtgebühren, die das Rennpferd „Rock of Gibraltar“ eingebracht hat. Der Hengst, der im Jahr 2002 sieben Rennen der Kategorie 1 in Serie gewonnen hatte und Zweiter beim berühmten „Breeders' Cup“ in den Vereinigten Staaten geworden war, hatte laut Ferguson jeweils zur Hälfte ihm und McManus gehört, weswegen ihm nun die Hälfte der auf 17 Millionen Euro geschätzten Einnahmen aus den Zuchtgebühren gehöre.

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