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Paralympics : Zwei weitere Leichtathletik-Medaillen

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Siegerinnen: Irmgard Bensusan (l.) freut sich mit Marie-Amelie Le Fur und Grace Norman (r.) Bild: AP

Der fünfte Wettkampftag in Rio de Janeiro bringt der deutschen Mannschaft zwei weiteren Medaillen. Irmgard Bensusan holt Silber, David Behre Bronze. Die Rollstuhl-Basketballer erreichen das Viertelfinale.

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          Der Montagabend in Rio de Janeiro hat der deutschen Paralympics-Mannschaft zwei weitere Medaillen durch Leichtathleten beschert. Nach 238 von 528 Entscheidungen hat das deutsche Team fünfmal Gold, neunmal Silber und sechsmal Bronze gewonnen. China (50/40/28) führt die Nationenwertung vor vor Großbritannien (28/16/19) und der Ukraine (22/19/20) an.

          Irmgard Bensusan gewinnt Silber über 400 Meter

          Mit dem schnellsten Lauf ihrer Karriere hat sich Irmgard Bensusan die Silbermedaille über 400 gesichert. In 59,62 Sekunden musste die Leverkusenerin nur der Französin Marie-Amelie le Fur den Vortritt lassen, die in 59,27 Sekunden Weltrekord lief. Bei der WM 2015 in Qatar war die gebürtige Südafrikanerin Bensusan, deren rechter Unterschenkel gelähmt ist, noch fast vier Sekunden langsamer gewesen.

          David Behre ersprintet Bronzemedaille über 200 Meter

          Die deutschen Sprinter waren nicht zu stoppen. Nicht einmal zwei Stunden nach Gold mit der Staffel lief David Behre über 200 Meter auf den dritten Platz. Der Leverkusener, dem beide Unterschenkel fehlen, stellte in 21,41 Sekunden einen Europarekord auf. „Das ist megamäßig. Einmal Gold und einmal Bronze an nur einem Abend - ich kann sehr zufrieden sein“, sagte Behre - und das am Tag vor seinem 30. Geburtstag. Sein Staffelkollege Johannes Floors wurde mit der persönlichen Bestleistung von 21,81 Sekunden Vierter.

          Schwimmerinnen Schnittger und Schott jeweils Vierte

          Schneller geschwommen und trotzdem zurückgefallen: Naomi Maike Schnittger musste über 400 Meter Freistil in 4:43,57 Minuten mit dem undankbaren vierten Platz vorliebnehmen. Am Ende fehlten der 22 Jahre alten sehbehinderten Potsdamerin acht Hundertstelsekunden zur Bronzemedaille. Auch Verena Schott verpasste eine Medaille im Schwimmbecken knapp. Über 200 Meter Lagen schlug die inkomplett querschnittgelähmte Athletin nach 3:10,44 Minuten als Vierte an. Tobias Pollap belegte über 50 Meter Schmetterling Rang acht.

          Rollstuhl-Basketballer erreichen das Achtelfinale

          Nach dem Frauen-Team haben auch die deutschen Rollstuhl-Basketballer das Viertelfinale erreicht. Das Team von Bundestrainer Nicolai Zeltinger zog durch ein 73:61 (33:27) im letzten Vorrundenspiel gegen Gastgeber Brasilien in die K.o.-Runde ein. Nach zwei Siegen und drei Niederlagen belegte die deutsche Mannschaft Platz vier in der Gruppe und trifft nun auf Spanien, den Sieger der Staffel A. Das Frauen-Team war als Gruppensieger ins Viertelfinale eingezogen.

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