https://www.faz.net/-gtl-9dnti

Para-EM : Medaillenregen für Deutschland

  • Aktualisiert am

Die Deutschen Phil Grolla, Felix Streng, Markus Rehm und Johannes Floors (von links) feiern im Ziel ihre Goldmedaille. Bild: dpa

Über 4x100 Meter holen die Deutschen überlegen Gold. Beim Kugelstoßen siegt Birgit Kober. Hanna Wichmann gewinnt Silber im Keulenwurf. Und das ist noch nicht alles.

          Die deutsche 4x100-Meter-Staffel hat bei der Leichtathletik-EM der Behindertensportler in Berlin in überzeugender Manier den Titel gewonnen. Das Quartett mit den Paralympics-Siegern Felix Streng, Markus Rehm, Johannes Floors sowie Phil Grolla setzte sich nach dem WM-Sieg 2017 in 41,42 Sekunden klar vor Italien (44,17) durch. Ebenfalls Gold gewannen am fünften Wettkampftag Birgit Kober im Kugelstoßen und Sprinterin Nicole Nicoleitzik.

          Die dreimalige Paralympicssiegerin Kober (München/F36) verbesserte dabei mit 11,79 Metern ihren eigenen Weltrekord um 27 Zentimeter. „Ich hatte es ein bisschen gehofft, aber dass es klappt, ist natürlich super“, sagte die 47-Jährige. Bronze ging an Juliane Mogge (Uerdingen/9,46).

          Zuvor hatte Nicoleitzik (Püttlingen) in der Startklasse T36 nach ihrem Sieg über 200 Meter auch über 100 Meter den Titel gewonnen. In 15,60 Sekunden setzte sie sich in einem spannenden Rennen gegen ihre einzige Konkurrentin Jelisabeta Henkina (Ukraine/15,70) durch.

          Ihre dritte Medaille im dritten Wettkampf gewann derweil Katrin Müller-Rottgardt. Nach Gold über 100 Meter und Silber im Weitsprung sicherte sich die sehbehinderte Athletin aus Wattenscheid an der Seite ihres Guides Alexander Kosenkow, selbst dreimaliger Olympia-Teilnehmer mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel, auch über 200 Meter in der Klasse T12 Silber.

          Gleiches war am Vormittag bereits Hanna Wichmann gelungen. Die 22-Jährige aus Greifswald, die am Mittwoch schon Bronze im Kugelstoßen gewonnen hatte, musste sich in der Startklasse F56 im Keulenwurf mit 16,63 Metern nur der überragenden Ukrainerin Anastasija Moskalenko (19,42) geschlagen geben.

          Weitere Themen

          Deutsche Damen folgen den Herren ins Halbfinale

          Hockey-EM : Deutsche Damen folgen den Herren ins Halbfinale

          Die deutschen Hockey-Damen haben sich das Leben selbst schwer gemacht. Aber nach dem Unentschieden gegen Irland stehen sie dennoch im Halbfinale der EM in Belgien. Die Männer müssen in der Runde der letzte vier gegen den Gastgeber spielen.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.