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Winterspiele in Pyeongchang : Das planen ARD und ZDF für Olympia 2018

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Vorfreude auf Olympia: Dieter Thoma, Peter Schlickenrieder, Katarina Witt und Maria Höf-Riesch (von links). Bild: ZB

Bis zuletzt stand alles auf der Kippe. Dann einigten sich ARD und ZDF mit Discovery auf die Senderechte für die Winterspiele. Nun haben die öffentlichen-rechtlichen Sender ihre Pläne für Pyeongchang vorgestellt.

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          ARD und ZDF zeigen rund 230 Stunden live von den Olympischen Winterspielen (9. bis 25. Februar) im südkoreanischen Pyeongchang. Nach den langen Verhandlungen um die Übertragungsrechte mit dem amerikanischen Konzern Discovery sei es gelungen, in relativ kurzer Zeit die Berichterstattung auf die Beine zu stellen, sagte ZDF-Chefredakteur Peter Frey am Dienstag in Berlin. Die Zusammenarbeit von ARD und ZDF werde so stark sein wie nie zuvor bei einem Großereignis, sagte ARD-Programmdirektor Volker Herres.

          ARD und ZDF senden im täglichen Wechsel. Die Übertragungen ab ein Uhr bis in den späten Nachmittag sollen nicht allein aus Pyeongchang kommen. Aus Kostengründen und angesichts des knappen Vorlaufs richten die Sender beim MDR in Leipzig ein Sendezentrum ein. Von dort aus sollen die Sendungen eingespielt und die Streaming-Kanäle bedient werden. Zum Programm gehören nach Senderangaben auch Highlight-Zusammenfassungen sowie Hintergrund- und Rahmenberichterstattung.

          Drei Sportarten – Snowboard, Shorttrack und Eiskunstlauf – werden live nur beim Discovery-Sender Eurosport zu sehen sein. Beim Eishockey zeigen die Öffentlich-Rechtlichen lediglich die deutschen Begegnungen sowie das Finale live. Die ARD setzt als Experten unter anderem auf die Olympiasiegerinnen Katarina Witt (Eiskunstlauf), Kati Wilhelm (Biathlon) und Maria Höfl-Riesch (Ski alpin). Für das ZDF arbeiten Toni Innauer (Skispringen), Sven Fischer (Biathlon) und Marco Büchel (Ski alpin). Insgesamt sind 350 Mitarbeiter für beide Sender unterwegs, etwa ein Drittel weniger als bei den Olympischen Spielen in Rio 2016.

          Erstmals teilen sich ARD und ZDF die Olympia-Berichterstattung mit einem Privatsender. Auch der Spartenkanal Eurosport, der zum Rechteinhaber Discovery gehört, sendet aus Südkorea live. ARD und ZDF hatten sich mit Discovery auf eine sogenannte Sublizenzierung geeinigt. Das amerikanische Medienunternehmen hatte sich zuvor die europäischen TV-Rechte für die vier Olympischen Spiele bis 2024 für 1,3 Milliarden Euro gesichert. Zunächst waren die Verhandlungen zwischen Discovery sowie ARD/ZDF gescheitert, ehe es im August doch noch zu einer Einigung gekommen war.

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