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Olympische Sicherheit : Neue Verbote bei Russland-Flügen

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Verboten: Flüssigkeiten an Bord Bild: dpa

Die Olympischen Winterspiele beginnen an diesem Freitag - die Angst vor Terrorattacken bleibt. Die Vereinigten Staaten erhöhen die Sicherheitsvorkehrungen.

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          Unmittelbar vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi verbieten die Vereinigten Staaten Medienberichten zufolge vorübergehend jegliche Flüssigkeiten im Handgepäck auf Russlandflügen. Das Verbot der nationalen Behörde für Transportsicherheit TSA gelte auch für Gels und Spraydosen, berichtete der TV-Sender ABC am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf einen Beamten.

          Am Mittwoch hatten die Vereinigten Staaten vor Sprengstoff in Zahnpasta-Tuben in Flugzeugen auf dem Weg nach Russland gewarnt. Terroristen könnten in Tuben oder Kosmetik-Behältern Sprengstoff-Bestandteile an Bord schmuggeln. Während des Fluges könnten sie daraus Bomben bauen. Das würden Erkenntnisse der amerikanischen Geheimdienste nahelegen, berichteten amerikanische Medien unter Berufung auf Regierungsbeamte. Die Bedrohung sei vermutlich auf Flüge von Europa nach Russland beschränkt, hieß es.

          Die Winterspiele im südrussischen Sotschi werden an diesem Freitag (17.14 Uhr MEZ) unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen eröffnet.

          Zuvor gab es Terrordrohungen von Islamisten. Im Dezember kamen bei Attentaten in Wolgograd - gut 600 Kilometer von Sotschi entfernt - mehr als 30 Menschen ums Leben. Die Vereinigten Staaten sorgen sich seit Wochen um die Sicherheit ihrer Sportler und Zuschauer in Sotschi. Wettkämpfer sollten die Team-Kleidung mit dem Sternenbanner außerhalb des Olympischen Dorfes nicht offen zur Schau tragen, warnten Regierung und das nationale Olympische Komitee.

          Das Außenministerium warnte amerikanische Bürger, die in den Schwarzmeer-Kurort reisen, vor der Gefahr von Anschlägen. Teilweise war von Evakuierungsplänen im Fall von Anschlägen die Rede. Für den Notfall kreuzen zwei Kriegsschiffe im Schwarzen Meer. Die Vereinigten Staaten hatten Russland auch Hilfe in Sicherheitsfragen angeboten.

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