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Olympia und Omikron : Chinas Spiele, Chinas Regeln

Der Schein trügt: Die Regeln bei Olympia aus Angst vor Corona sind sehr streng. Bild: dpa

Während der Westen die Quarantänezeiten kürzt, zieht China die Schrauben in der Pandemie kräftig an: Regeln werden so strikt wie möglich ausgelegt. Omikron verstärkt das Konfliktpotential bei Olympia.

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          Glaubt man dem IOC, sollen die Olympischen Spiele zur Völkerverständigung beitragen. Bei den Winterspielen von Peking könnte das Gegenteil eintreten. Der Graben, der China vom Westen trennt, könnte noch tiefer werden. Das hat nicht nur mit der in­ternationalen Kritik an der Menschenrechtslage in China zu tun.

          Die Corona-Krise führt auch da­zu, dass bei den Spielen völlig un­terschiedliche Vorstellungen von ei­nem angemessenen Umgang mit dem Virus aufeinandertreffen. Ab wann gelten infizierte Sportlerinnen und Sportler nicht mehr als ansteckend? Unter welchen Be­dingungen dürfen sie nach einer In­fektion wieder am Training und an Wettkämpfen teilnehmen? Es ist absehbar, dass Konflikte über diese Fragen die Spiele überschatten werden.

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